Bezug zur Klimakrise? SPD-Parteizentrale in Berlin beschmiert – Staatsschutz ermittelt

Der Polizeiliche Staatsschutz beim Berliner Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen (Symbolbild). Foto: imago images/Andreas Haas
Der Polizeiliche Staatsschutz beim Berliner Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen (Symbolbild). Foto: imago images/Andreas Haas

„2045 ist zu spät“ war mitunter an der Außenfassade der SPD-Parteizentrale in Berlin zu lesen. Das Gebäude war an mehreren Stellen beschmiert worden. Der Staatsschutz ermittelt.

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Berlin - Die SPD-Parteizentrale in Berlin ist an mehreren Stellen mit Schriftzügen mit Bezug zur Klimakrise beschmiert worden. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Berliner Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Angesichts des Inhalts der vier Schriftzüge sowie des Zeitpunktes der Tat liege ein politisches Tatmotiv nahe, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Am selben Tag wollten die Bewegung Fridays for Future und weitere Bündnisse ihre Klimaschutz-Forderungen untermauern.Mitarbeitende einer Sicherheitsfirma hatten die Schmierereien an dem Gebäude in der Wilhelmstraße in Kreuzberg in der Nacht zum Freitag gegen 2.30 Uhr entdeckt. Vier vermummte Personen sollen in Richtung Mehringplatz davongerannt sein, hieß es von der Polizei. Die Schriftzüge befanden sich demnach an der Außenfassade der Parteizentrale, der Fensterfront und an einer Säule vor dem Foyer. Sie waren laut Polizei in blauer, schwarzer und roter Farbe geschrieben. Der kleinste Schriftzug sei etwa ein Meter groß gewesen, der größte neun Meter. Unter anderem sei zu lesen gewesen „2045 ist zu spät“.




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