Bibliotheksgeschichte Von der Hof- zur Landesbibliothek

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Adel

Dass die kostenlose Nutzung einer Bibliothek nicht selbstverständlich war, erklärt sich aus der Historie: Bibliotheken befanden sich im Besitz von Klöstern oder Adligen, von Universitäten und Städten oder wurden von Herrschern gegründet, wie die Herzogliche Öffentliche Bibliothek von Karl Eugen, die zunächst in Ludwigsburg, seit 1777 im Herrenhaus mitten auf dem Stuttgarter Marktplatz und von 1820 an im Invalidenhaus an der Neckarstraße untergebracht war.

Bürgertum

Die Bibliothek enthielt beim Tod der Herzogs 1793 mehr als 100.000 Bände aus allen Wissensgebieten. Offiziell war sie der allgemeinen Nutzung zugänglich. Doch Zutritt hatte nicht jeder, genauso wenig wie zu den Leseräumen der Museumsgesellschaften, die nur zahlenden Mitgliedern offen standen. Aus der Hofbibliothek wurde später die Königliche Landesbibliothek, seit 1918 Württembergische Landesbibliothek. Sie residiert nach der Zerstörung ihres Domizils im Zweiten Weltkrieg seit 1970 im heutigen Bibliotheksgebäude.




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