Hunde haben zu Wochenanfang in Bietigheim-Bissingen (Kreis Ludwigsburg) eine mit Schnur und Nadeln präparierte Zunge entdeckt. Inzwischen ist klar, von welchem Tier sie stammt.

Ludwigsburg: Julia Amrhein (jam)

Zwei Hunde hatten am Montag auf einem Feldweg in Bietigheim-Bissingen eine mit Schnur und Nadeln präparierte Zunge gefunden. Die Hintergründe des Fundes waren zu Wochenbeginn noch völlig unklar – und auch einige Tage später bleibt der Fall rätselhaft. Immerhin: Laut Polizei konnte in Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt bereits geklärt werden, „dass es sich bei dem Fleischstück mutmaßlich um eine Rinderzunge handelt“.

 

Keine weiteren Funde gemeldet

Bislang handelt es sich bei dem Fund um ein sogenanntes „Einzelereignis“, führt die Polizei auf Nachfrage weiter aus. Heißt: Außer der Rinderzunge wurden keine weiteren Fleischstücke in der Umgebung des Mühlwegs entdeckt. Warum die mit Schnur umwickelte und mit Nadeln zusammengesteckte Zunge dort lag, ist weiter unklar. Theoretisch könnte jemand Hunde oder Katzen schädigen wollen, doch „das Fleischstück entspricht aufgrund seiner Beschaffenheit und Größe eigentlich nicht dem Bild eines typischen Fress- und Giftköders“.

Bezüglich der merkwürdigen Präparierung mit Schnur und Nadeln wurden in den sozialen Medien auch Gedanken dahingehend geäußert, ob es sich um eine Art Ritualgegenstand handelt. Der Polizei liegen jedoch keine Anhaltspunkte vor, die auf einen solchen Hintergrund hindeuten. Wer Hinweise hat oder Funde melden möchte, erreicht die Polizei unter Telefon 0 71 42 / 40 50 oder per E-Mail an ludwigsburg.pp@polizei.bwl.de.