Big-Air-Festival Die Grenzen des Möglichen ausreizen

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Die guten Bedingungen sieht Tonteri als Hauptgrund dafür, warum so viele skandinavische Fahrer in die Weltspitze vorstoßen - derzeit stehen fünf unter den besten acht der Weltrangliste: "Wir haben kleinere Berge, so können wir öfter herunterjagen." Doch es ist auch die Einstellung, die junge Fahrer wie Tonteri auf ein so hohes Niveau getrieben hat.

Sein Lebensmotto lautet: "Hoch und schnell!" Immer wieder versucht er aufs Neue mit seinen Tricks die Grenzen des Möglichen auszureizen. Deshalb empfindet er das Training auch nicht als anstrengend. "Es ist keine harte Arbeit. Man probiert einfach, was man tun muss." So sehr Tonteri vom Ethos her der skandinavischen Snowboardschule entspricht - in einem Punkt unterscheidet er sich deutlich. "Er ist ein komplett untypischer Finne", sagt Haslwanter, "denn er spricht sehr viel." Das macht ihn in der Szene zu einem äußerst beliebten Fahrer, und es passt auch zu der allgemeinen Einstellung der Snowboarder: das gemeinsame Streben nach gelungenen Aktionen ist wichtiger als Konkurrenzkampf.

"Olympia ist kein wirkliches Ziel"

Deshalb hat auch das größte Ziel vieler Sportler, die Olympischen Spiele, für Tonteri keine allzu große Bedeutung. Seine Paradedisziplin Slopestyle ist neu in das Programm für Olympia 2014 im russischen Sotschi aufgenommen worden. Er hätte dort also gute Medaillenchancen, doch er sagt: "Olympia ist kein wirkliches Ziel. Aber ich werde schon versuchen, dort dabei zu sein."

Für Roope Tonteri zählen andere Herausforderungen. Er möchte um die Welt reisen, aber nicht nur von Sportstätte zu Sportstätte, sondern die Orte und Menschen dort auch kennenlernen. Er möchte Snowboardfilme drehen - und bei allem möchte er vor allem eines: "Spaß haben!"

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