Bike-Park für Kirchheim Jugend in den Sattel geholfen

Von adt 

Noch ist die Arbeit nicht getan. Aber einen Vertrauensvorschuss haben die Jugendlichen, die an der Planung des Bike-Parks in Kirchheim mitgewirkt haben, schon bekommen. Der zuständige Gemeinderatsausschuss hat die 200 000 Euro für den Bau genehmigt.

Auf diesem Gelände beim Kirchheimer Schlossgymnasium soll der Bike-Park gebaut werden. Foto: Stadtverwaltung
Auf diesem Gelände beim Kirchheimer Schlossgymnasium soll der Bike-Park gebaut werden. Foto: Stadtverwaltung

Kirchheim - Im Herbst 2019 sollen die ersten Räder über den neuen Bikepark rollen, der auf einer Freifläche am Kirchheimer Schlossgymnasium entstehen wird. Die Radsportler sind sich einig, dass das ein sportliches Ziel ist. Die Kommunalpolitiker im Technik- und Umweltausschuss des Kirchheimer Gemeinderats ihrerseits waren sich einig, dass das ein förderwürdiges Ziel ist und gaben den symbolischen Startschuss für die Ausschreibung der notwendigen Erdarbeiten.

Rund 200 000 Euro nimmt die Teckstadt in die Hand, um der radbegeisterten Jugend in den Sattel zu helfen. Die war schon eng in den Planungsprozess eingebunden gewesen. „BePart!“ heißt das Kirchheimer Kinder- und Jugendbeteiligungsformat, in dessen Rahmen das konkrete Konzept des Bikeparks Gestalt angenommen hatte.

Jetzt werden die Ärmel hochgekrempelt

In mehreren Planungstreffen haben die rund 40 teilnehmenden Jugendlichen gemeinsam mit der Stadtverwaltung die Ideen entwickelt. Herausgekommen ist ein Generationen- und Sportartübergreifender Parcours mit hohem Aufforderungscharakter. „Selbst für Kleinkinder mit dem Laufrad wird die Strecke befahrbar sein. Auch lässt sich auf der Anlage für insgesamt vier olympische Disziplinen trainieren“, wird Christoph Kerner, der Leiter des städtischen Sachgebiets Grünflächen, in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus zitiert. Auch in den Bau der Anlage sollen die Jugendlichen aktiv mit eingebunden werden. Im Rahmen von drei Workshops werden von jetzt an die Ärmel hochgekrempelt. „Dadurch wird die Identifikation mit der Anlage erhöht“, so Kerner.