Bilanz vom Stuttgarter Weihnachtsmarkt 5000 Busse bringen Gäste in die Stadt

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Die Veranstalter sind zufrieden: Rund 5000 Busse haben internationale Gäste in die Innenstadt gebracht, die besonders an den Adventswochenenden zum Bummeln auf dem Weihnachtsmarkt und der Königstraße gekommen sind.

Ein Herz für Stuttgart haben Touristen aus dem In- und Ausland. Foto: Lg/Achim Zweygarth 9 Bilder
Ein Herz für Stuttgart haben Touristen aus dem In- und Ausland. Foto: Lg/Achim Zweygarth

Stuttgart - Die Veranstalter des Weihnachtsmarktes sind zufrieden, als sie am Abschlusstag die offiziellen Besucherzahlen bekannt geben. „Bei unseren Zählungen sind wir auf rund vier Millionen Besucher gekommen“, sagte Andreas Kroll, Chef der Veranstaltungsgesellschaft In Stuttgart. Man könne zwar nicht jeden Weihnachtsmarktbesucher einzeln zählen, sagte er, dennoch ist er aber überzeugt: „Wir sind ziemlich nah dran an der Wahrheit.“ Die Zahlen seien in den vergangenen Jahren übrigens ziemlich stabil geblieben, allein die Anzahl der Busse mit Touristen aus den Nachbarländern, insbesondere der Schweiz, habe zugenommen. „Wir haben in diesem Jahr 5000 Busse gezählt, eine Steigerung von rund 15 Prozent dem Vorjahr gegenüber“, sagte Marcus Christen von In Stuttgart. Dies sei ein neuer Rekord gewesen und spreche dafür, dass die Werbung im In- wie auch im Ausland funktioniere. Besonders viele Gäste seien wieder wieder aus der Schweiz nach Stuttgart gekommen.

Großer Andrang an den Adventswochenenden

Besonders viele Touristen waren am zweiten und dritten Adventswochenende in die Landeshauptstadt gekommen, um auf dem Weihnachtsmarkt und in der City zu bummeln. „Wir haben an den beiden Wochenenden jeweils rund 800 Busse registriert“, sagte Christen. Trotz der neuen Rekorde: den Weihnachtsmarkt zu vergrößern oder am Abend längere Öffnungszeiten anzubieten, um noch mehr Besucher in die City zu locken, steht nicht auf dem Plan der Veranstalter. „Größer bedeutet nicht unbedingt besser“, sagte Christen. Auf den größten Weihnachtsbaum Deutschlands, der auf dem Schlossplatz steht, war Christen trotzdem stolz.

Hinter den bekanntesten Weihnachtsmärkten in ganz Deutschland bräuchte man sich nicht verstecken, im Gegenteil, wie Christen sagte: „Wir können den Märkten in Nürnberg, Dresden und Leipzig auf Augenhöhe begegnen.“ In der vergangenen Woche habe man sogar Besuch aus Nürnberg gehabt, mit dem man sich über die Erfahrungen ausgetauscht habe.

Nicht besonders gut sei der Shuttle-Service an den Adventssamstagen und den letzten beiden Tagen des Weihnachtsmarktes zwischen dem Wasen und der Innenstadt angenommen worden, teilte der Veranstalter mit. Dieser solle in den kommenden Jahren mehr beworben werden.