Bessere Bedingungen für Schüler und Lehrkräfte in Sindelfingen-Maichingen – der eigentliche Baustart ist im August. Warum es aber doch schon in den Osterferien los geht.

Die Grundschule der Johannes-Widmann-Gemeinschaftsschule in Maichingen wird umfassend kernsaniert und erweitert. Das bestehende Schulgebäude wird sowohl baulich als auch energetisch modernisiert und durch einen Erweiterungsbau auf der derzeitigen Parkplatzfläche ergänzt. In die Neugestaltung fließen pädagogische Konzepte ein, darunter ein modernes Lernraumkonzept mit offenen Lernlandschaften.

 

Bürgermeisterin Corinna Clemens sagt: „In enger Absprache mit der Schulgemeinschaft schaffen wir moderne, flexible Lernräume, die den heutigen pädagogischen Anforderungen gerecht werden, und verbessern gleichzeitig die baulichen und energetischen Standards nachhaltig. Trotz der umfangreichen Bauarbeiten ist es uns wichtig, den Schulbetrieb bestmöglich aufrechtzuerhalten und gute Rahmenbedingungen zu sichern.“

Der eigentliche Baustart erfolgt mit dem Beginn der Sommerferien

Bereits in den Osterferien beginnen vorbereitende Arbeiten für den Erweiterungsbau auf dem bisherigen Parkplatzgelände. Dabei werden unter anderem Entwässerungsleitungen und Kabel verlegt, Retentionsbecken gesetzt, die Trafostation versetzt sowie Garagen zurückgebaut.

Als Ersatz für die entfallenden Parkplätze werden zusätzliche Stellplätze auf der Südseite des Altbaus eingerichtet. Die Fahrradstellplätze werden an die Bismarckstraße verlegt. Darüber hinaus werden entlang der Zeppelinstraße weitere Auto- und Fahrradstellplätze folgen.

Der eigentliche Baustart erfolgt dann mit dem Beginn der Sommerferien im August. Um den Schulbetrieb während der Bauzeit aufrechtzuerhalten, geschieht die Umsetzung in zwei Bauabschnitten. Im ersten wird der Erweiterungsbau errichtet. Nach dessen Fertigstellung ziehen die Klassen aus dem Bestandsgebäude in den Neubau um. Im zweiten Bauabschnitt wird das bestehende Gebäude umstrukturiert, saniert und mit einem Aufzug für einen barrierefreien Zugang ausgestattet.

Es wird Platz für rund 560 Schülerinnen und Schüler geschaffen

Auch die Außenbereiche werden neu gestaltet: Die Fläche zwischen Neubau und Sporthalle wird künftig als erweiterter Schulhof genutzt. Auf der begrünten Dachfläche wird eine Photovoltaikanlage installiert. Nach der geplanten Fertigstellung bis Ende 2028 steht ein vollständiges Raumprogramm für eine fünfzügige Grundschule mit Ganztagesbetreuung zur Verfügung. Insgesamt werden rund 560 Schülerinnen und Schüler Platz finden.

Die Gesamtkosten für die Sanierung und Erweiterung der Grundschule belaufen sich voraussichtlich auf rund 24,5 Millionen Euro.