Gemeinschaftsschulen 42 Gemeinschaftsschulen am Start

Von dpa/lsw 

42 Schulen haben die Genehmigung vom baden-württembergischen Kultusministerium erhalten.

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Stuttgart - Jetzt ist es offiziell: 42 Gemeinschaftsschulen gehen im September an den Start. Die Schulen mit 2029 Fünftklässlern haben nach Angaben des Kultusministeriums vom Montag die Genehmigung erhalten. Nachdem der Landtag der Einführung der Gemeinschaftsschule als Regelschule im April zugestimmt hatte, sind noch zwei Schulen dazugekommen. Unter den Starterschulen sind auch zwei Realschulen, eine in Tübingen und eine in Stetten am Kalten Markt (Kreis Sigmaringen).

In den vier Regierungsbezirken hat Stuttgart mit 16 Gemeinschaftsschulen die meisten, davon allerdings keine in Stuttgart selbst, gefolgt von Tübingen mit 13 Schulen. Im Regierungsbezirk Karlsruhe wurden neun Gemeinschaftsschulen genehmigt, in Freiburg waren es vier; dabei werden weder in Karlsruhe noch in Freiburg Gemeinschaftsschulen errichtet werden. In den Landkreisen Ostalb und Ravensburg starten jeweils vier Gemeinschaftsschulen; die Stadt Tübingen ist mit drei Gemeinschaftsschulen ebenfalls Schwerpunkt.

Warminski-Leitheußer: Wachsende Akzeptanz

Für die nächste Antragsrunde im Herbst erwartet Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer (SPD) bis zu 100 Schulträger. Sie berichtete von wachsender Zustimmung vor Ort zu dem Reformprojekt über alle Parteigrenzen hinweg.

Sie lud CDU-Fraktionschef Peter Hauk zum gemeinsamen Schulbesuch ein: „Wir stellen uns gerne der Kritik vor Ort und zusammen mit den Eltern und Lehrkräften, wenn die CDU ihre Haltung tatsächlich einmal angesichts der Fakten überprüfen will.“