InterviewBischof Fürst zur Digitalisierung „Das wäre ein zivilisatorisches Desaster“

Gebhard Fürst fordert, die Trennung von Arbeit und Privatleben zu erhalten. Foto: Horst Rudel
Gebhard Fürst fordert, die Trennung von Arbeit und Privatleben zu erhalten. Foto: Horst Rudel

Manager könnten von Computern verdrängt werden, befürchtet Gebhard Fürst. Der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart fordert strenge Regeln für die Digitalisierung. Andernfalls bestünde die Gefahr, dass dereinst die Algorithmen die Herrschaft übernehmen.

Politik: Michael Trauthig (rau)
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Stuttgart - Dem Einsatz der künstlichen Intelligenz müssten Schranken gesetzt werden, sagt der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass die Algorithmen am Ende die Herrschaft übernehmen. Roboter dürften in der Arbeitswelt niemals Jobs übernehmen, für die die personale Begegnung von Mensch zu Mensch wesentlich sei.

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