Bismarckhaus im Stuttgarter Westen Verhandlungen mit Nachfolger für Gastronomie laufen

Steht im Moment  leer: der Gastrobereich im Bismarckhaus. Foto: Peter Stolterfoht
Steht im Moment leer: der Gastrobereich im Bismarckhaus. Foto: Peter Stolterfoht

Das griechische Restaurant Achillion zieht 300 Meter weiter. Die Verhandlungen mit einem Nachfolger stehen vor dem Abschluss.

Titelteam Stuttgarter Zeitung: Peter Stolterfoht (sto)

Stuttgart - Der Bismarckplatz im Stuttgarter Westen verändert sich. Versuchsweise wird der zentrale Punkt im Schatten der Elisabethenkirche gerade verkehrsberuhigt. Die Bismarckstraße vor der Einmündung in die Schwabstraße ist gesperrt – als Testlauf für eine groß angelegte Umgestaltung.

Auch die Gastroszene am Platz bekommt ein anderes Gesicht, nachdem das griechische Restaurant Achillion das Bismarckhaus verlassen hat und sich gerade im 300 Meter entfernten ehemaligen Burger House an der Ecke Schwab-/Gutenbergstraße ein neues Domizil aufbaut. „In rund zehn Tagen wollen wir mit dem Lieferbetrieb beginnen“, kündigt Achillion-Chef Vasileios Zafeiris an. Wenn klar ist, wann der Lockdown endet, soll komplett umgebaut werden. Noch im Frühjahr könnte der Gastrobetrieb uneingeschränkt aufgenommen werden. Dazu soll dann auch ein Außenbereich gehören, wenn es denn die entsprechende städtische Genehmigung für die Nutzung bisheriger Parkplätze in der Gutenbergstraße gibt. Über die Gründe für den Umzug will sich Vasileios Zafeiris nicht äußern. Eine niedrigere Pacht im ehemaligen Burger House dürfte aber mitausschlaggebend gewesen sein.

Verhandlungen mit Nachnutzer laufen

Soweit wie beim Achillion sind die Planungen für die Gastronomie im Bismarckhaus noch nicht fortgeschritten. „Wir sind gerade in den abschließenden Verhandlungen mit den Interessenten“, sagt Mustafa Gürer, der Projektentwickler des Bismarckhaus-Erbauers Emir Demiri. In den nächsten zwei Monaten soll eine Entscheidung gefallen sein.

Ursprünglich sollte in das Wohn- und Geschäftshaus nach der Fertigstellung ein Wiener Caféhaus einziehen. Nachdem es zwischen den beiden Betreibern zu einem Zerwürfnis kam, wurde der Vertrag noch vor Inbetriebnahme wieder gekündigt. Stattdessen mietete sich das Achillion auf der 250 Quadratmeter großen Fläche ein, die rund 80 Gästen Platz bietet. In dieser Dimension wird auch am neuen Standort Schwabstraße geplant.




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