Blaualgen in Stuttgart Entwarnung für die Parkseen

An den Bärenseen ist die Gefahr gebannt. Foto: Lichtgut/Julian Rettig (Archiv)
An den Bärenseen ist die Gefahr gebannt. Foto: Lichtgut/Julian Rettig (Archiv)

Der Blaualgenbefall an den Parkseen hat sich zurückgebildet, die Gefahr für Mensch und Tier ist gebannt. Dafür wird nun an anderer Stelle gewarnt.

Lokales: Christine Bilger (ceb)
WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Stuttgart - Hunde kann man nun an den Vorderen Parkseen – im Volksmund auch Bärenseen genannt – wieder ohne Sorge ans Wasser lassen: Die Stadt meldet, dass die Gefahr durch Blaualgen nicht mehr bestehe. Aktuelle Messungen hätten ergeben, dass sich der Befall mit den Bakterien zurückgebildet habe. Mitte September war der Befall dort aufgefallen. Anders als der Name vermuten lässt, sind die Algen erstens keine Algen, sondern Bakterien, und zweitens nicht als blaue, sondern als grüne Schlieren im Wasser wahrnehmbar.

Für Hunde besteht Lebensgefahr

Anders sieht es im Naherholungsgebiet am Max-Eyth-See aus. Dort wurde Ende der vergangenen Woche ein Befall mit den giftigen Cyanobakterien festgestellt. Menschen und Tiere sollen dort den Kontakt mit dem Wasser unbedingt vermeiden. Die Blaualgen können beim Menschen Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Hautausschläge auslösen. Bei Hunden kann das sogar zum Tod führen. An allen Stuttgarter Seen gilt ohnehin ein absolutes Badeverbot.

Blaualgen kommen grundsätzlich immer in Gewässern vor. Sie sind in einer geringen Konzentration auch ungefährlich. Unter bestimmten Bedingungen können sie sich aber stark vermehren, dann besteht eine Gesundheitsgefahr für Mensch und Tier. Es existieren mehrere Theorien, wodurch die Vermehrung begünstigt wird. Zum einen soll das durch Wärme und Sonneneinstrahlung stattfinden. Eine andere Theorie besagt, dass die Belastung des Wassers mit diversen Mitteln aus der Landwirtschaft zur Vermehrung der Bakterien beitrage.




Unsere Empfehlung für Sie