Blaulicht aus der Region Stuttgart Geislingen: Nach Schockanruf 10.000 Euro gezahlt

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Geislingen: Ein 60-Jähriger hat am Freitagmittag in Geislingen (Kreis Göppingen) nach einem so genannten Schockanruf einem Unbekannten 10.000 Euro gegeben.

Wie die Polizei meldet, hatte der unbekannte Anrufer dem Mann erzählt, dass sein Sohn einen Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem ein Mädchen schwer verletzt worden sei.

Der 60-Jährige hob daraufhin 10.000 Euro von seinem Konto ab und übergab das Geld einem Unbekannten. Durch einen Rückruf bei seinem Sohn stellte der Mann fest, dass er Opfer eines Schockanrufs geworden war.

Zwischenzeitlich wurde ein weiter Schockanruf am Freitagmorgen in Geislingen bekannt, bei dem es aber nur zum Versuch gekommen war.

Die Polizei warnt vor russisch sprechenden unbekannten Telefonanrufern. In letzter Zeit werden ältere, aus Russland stammende Mitbürger vermehrt Opfer von Betrügern am Telefon. Diese Betrüger sprechen fließend Russisch und täuschen ihren Opfern gekonnt vor, dass ein Familienmitglied in einer Notlage ist und dringend Geld benötigt.

Gedroht wird auch damit, dass die Familienmitglieder von der Polizei eingesperrt werden, wenn das Geld nicht sofort bezahlt wird. Sie kündigen einen Boten an, der das Geld abholt.

Die Polizei rät dazu, die Telefonnummer, wenn möglich, zu notieren, sich möglichst die Stimme einzuprägen, Rücksprache mit der Familie zu halten und die nächste Polizeidienststelle zu informieren.




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