Blaulicht aus der Region Stuttgart 6. November: Sattelzug kracht in Auto, acht Kilometer Stau

Während des morgendlichen Berufsverkehrs ist am Mittwochmorgen auf der A8 in der Nähe des Flughafens Stuttgart ein Sattelzug in ein Auto gekracht und hat es vor sich her geschoben. Durch den Unfall staute sich der Verkehr auf rund acht Kilometern. Foto: dpa / Symbolbild
Während des morgendlichen Berufsverkehrs ist am Mittwochmorgen auf der A8 in der Nähe des Flughafens Stuttgart ein Sattelzug in ein Auto gekracht und hat es vor sich her geschoben. Durch den Unfall staute sich der Verkehr auf rund acht Kilometern. Foto: dpa / Symbolbild

Während des morgendlichen Berufsverkehrs kracht ein Sattelzug am Mittwochmorgen auf der A 8 in der Nähe des Flughafens Stuttgart in ein Auto und schiebt es vor sich her. Es bildet sich ein Stau von rund acht Kilometern - und weitere Polizeimeldungen aus der Region.

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Leinfelden-Echterdingen: Am Mittwochmorgen ist es auf der Autobahn 8 in der Nähe des Flughafens Stuttgart (Kreis Esslingen) zu einem Unfall mit einem Sattelzug gekommen. Wie die Polizei mitteilte, bildete sich in der Folge ein rund acht Kilometer langer Stau.

Der 59-jährige Fahrer des Sattelzugs aus Litauen war auf der A8 in Richtung Karlsruhe unterwegs, als er auf Höhe des Bosch-Parkhauses von der mittleren auf die rechte Spur wechseln wollte. Dabei übersah er aus noch ungeklärter Ursache eine auf der rechten Spur fahrende 54-Jährige in ihrem Ford Ka. Der Lastwagen prallte gegen den Ford und schob ihn zunächst vor sich her, bevor der Ka nach links über die gesamte Fahrbahn schleuderte und letztendlich in die Mittelleitplanke krachte.

Die Fahrerin wurde dabei in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Sie wurde nicht verletzt, erlitt aber einen Schock und musste von der Feuerwehr befreit werden. Vorsorglich wurde sie in eine Klinik gebracht. Der aus Litauen stammende Unfallverursacher blieb unverletzt.

Zur Unfallaufnahme und Bergung der Autos mussten kurzzeitig zwei Fahrstreifen gesperrt werden. Die Feuerwehr rückte mit einem kompletten Löschzug an, ein Notarzt und zwei Rettungswagen waren ebenfalls vor Ort. Erst ab 7 Uhr konnte die gesamte Fahrbahn wieder frei gegeben werden. Bis dahin hatte sich in Richtung Norden bereits ein rund acht Kilometer langer Stau gebildet. Der Sachschaden wird von der Polizei auf 5000 Euro beziffert.




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