Blaulicht aus der Region Stuttgart 8. Dezember: Jugendliche machen illegale Spritztour

Von SIR/dpa 

Am Sonntag "borgen" sich zwei 14 und 16 Jahre alte Geschwister in Waiblingen von der Freundin ihres Vaters kurzerhand den Wagen und starten eine Spritztour - rund 250 Kilometer sind sie unterwegs und halten die Polizei ordentlich auf Trab. Diese und weitere Meldungen der Polizei aus der Region Stuttgart.

Die ganze Nacht und den halben Sonntag sind zwei minderjährige Jugendliche aus Waiblingen unterwegs - mit dem Auto der Freundin ihres Vaters (Symbolbild). Foto: Leserfotograf runner1007/Symbolbild
Die ganze Nacht und den halben Sonntag sind zwei minderjährige Jugendliche aus Waiblingen unterwegs - mit dem Auto der Freundin ihres Vaters (Symbolbild). Foto: Leserfotograf runner1007/Symbolbild

Waiblingen: Ein 16 Jahre alter Junge und seine 14-jährige Schwester haben am Sonntag von Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) aus eine illegale Spritztour gestartet.

Wie die Polizei berichtet, nutzten die Geschwister gegen 0.30 Uhr kurzerhand die Gunst der Stunde und schnappten sich den Schlüssel zu einem Ford Fiesta, der der Freundin ihres Vaters gehört. Der 16-Jährige setzte sich ans Steuer und los ging die Reise - zunächst über Remshalden nach Oberndorf am Neckar, dann nach Rottweil und über Esslingen sowie Obertürkheim wieder zurück.

Der ältere Bruder fuhr dabei den Wagen, ließ aber seine Schwester auf einem Parkplatz in Oberndorf unter Anleitung ebenfalls erste Fahrübungen machen. Als der Sprit schließlich zur Neige ging, tankten die beiden an der Autobahnraststätte Schönbuch - allerdings ohne zu bezahlen.

Am Sonntagnachmittag kehrten sie schließlich zurück. Ihr sonntäglicher Ausflug hatte sie rund 250 Kilometer weit gebracht und dabei nicht nur die Polizei im Rems-Murr-Kreis, sondern auch die Polizeipräsidien in Stuttgart, Reutlingen und Tuttlingen auf Trab gehalten.

Verletzt wurde niemand. Die Jugendlichen sehen nun Anzeigen wegen Fahrens ohne Führerschein und Tankbetrugs entgegen. Welche Konsequenzen die Geschwister zu befürchten haben, müsse die Staatsanwaltschaft klären, so ein Polizeisprecher.




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