Blindes Eselbaby Wie sich „Caillou“ ins Leben boxt

Das fünf Wochen alte Eselfohlen „Caillou“ kam blind auf die Welt. In der Eselsmühle bei Leinfelden-Echterdingen hüpft und springt es auf der Wiese, wie ihre Artgenossen. Ermöglicht hat das ihre Ziehmama Natalie Barthels.

Volontäre: Veronika Kanzler (kan)

Leinfelden-Echterdingen - Im ersten Augenblick erscheint Caillou, auf Deutsch Kieselstein, wie ein ganz normales Eselbaby. Sie ist fünf Wochen alt und wer an der Eselsmühle in Leinfelden vorbeikommt kann sie dort auf der großen Wiese springen sehen. Manchmal bricht sie abrupt ab und bleibt stehen. Denn Caillou ist blind. Und weil sie anfangs von ihrer eigenen Mutter deshalb verstoßen wurde, kümmert sich seither Natalie Barthels um das Eselbaby. Für sie war schnell klar, dass sie den Esel nicht abgeben oder gar einschläfern lassen möchte. Während die anderen Esel das blinde Fohlen gleich akzeptiert haben, hat sich mittlerweile auch ihre Mutter mit der Situation angefreundet.




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