Messerangriff in Reutlingen Der Täter ist wegen verschiedener Delikte bekannt

Seite 3: Christine Keck (kek)
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Ein Polizist ist damit beschäftigt, Neugierige vom Tatort fernzuhalten. Hunderte Menschen säumen die Straße, etliche mit gezücktem Handy. Einer zeigt ein Foto, das auf Twitter bereits die Runde macht. Es zeigt den jungen Täter auf dem Asphalt liegend, am Kopf und den Händen blutend.

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) lobte nach der Tat das schnelle Eingreifen der Polizei. „Der Täter konnte Gott sei Dank gleich festgenommen werden, so dass von ihm keine weitere Gefahr ausgeht“, sagte der Minister am Sonntagabend. „Nach den Ereignissen von München und Würzburg haben die Menschen Angst. Sie sind verunsichert. Deshalb sind unsere Sicherheitsbehörden bei einer Bluttat wie der in Reutlingen in höchstem Maße sensibilisiert.“ Strobl stehe mit den Ermittlungsbehörden in ständigem Kontakt und lasse sich über die Ermittlungen auf dem Laufenden halten: „Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der getöteten Frau und bei den Verletzten.“

Der Tatverdächtige ist der Polizei wegen verschiedener Delikte, unter anderem wegen Körperverletzung, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Eigentumsdelikten bekannt. Er wurde bei dem Zusammenstoß mit dem BMW verletzt und muss stationär intensivmedizinisch betreut werden. Er ist derzeit nicht vernehmungsfähig und wird von der Polizei bewacht.

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