Es hat keine Überraschung gegeben: Die Bürgermeisterwahlen in vier Kommunen im Kreis Esslingen haben am „Superwahlsonntag“ das zu erwartende Ergebnis gebracht.
Vier Gemeinden im Kreis Esslingen haben – wie auch etliche andere Kommunen in Baden-Württemberg – den Landtagswahlsonntag genutzt, um die in diesem Frühjahr ohnehin anstehenden Bürgermeisterwahlen gleich mit abzuhalten.
So wurden in Denkendorf, in Erkenbrechtsweiler, in Frickenhausen und in Wolfschlugen auch die Rathauschefs neu gewählt. Alle vier Amtsinhaber waren wieder angetreten, drei von ihnen hatten dabei einen recht entspannten Sololauf zu absolvieren.
Lothar Hihn mit respektabelem Abschneiden
Lediglich Wolfschlugens Schultes Matthias Ruckh musste sich einem Konkurrenten stellen. Lothar Hihn, der seit vielen Jahren für die Unabhängige Wählervereinigung im Gemeinderat des Ortes sitzt, hatte Ruckh herausgefordert – und durfte ein respektables Ergebnis verbuchen.
Der amtierende Rathauschef kam auf 62,4 Prozent der abgegebenen Stimmen, Hihn auf immerhin 36,6 Prozent. Die Beteiligung bei der Bürgermeisterwahl in Wolfschlugen wurde am späten Abend mit 72,4 Prozent angegeben.
Sehr ordentliche Wahlbeteiligung
Erwartungsgemäß klar fielen die Ergebnisse in den anderen drei Gemeinden aus: In Denkendorf kam Ralf Barth bei einer Wahlbeteiligung von 64,4 Prozent auf 98,9 Prozent der abgegebenen Stimmen. Für Roman Weiß gab es in Erkenbrechtsweiler 90,9 Prozent (Wahlbeteiligung: 71,2 Prozent), während Simon Blessing in Frickenhausen 93,7 Prozent erreichte. Dort hatten 61,4 Prozent der potenziellen Wählerinnen und Wähler abgestimmt.