Jérôme Boateng spielt für die DFB-Elf, sein Bruder Kevin-Prince läuft für Ghana auf. Der Schalker ist zuversichtlich, dass sein Team die Deutschen knacken kann und lästert: Der DFB habe "nicht die Typen in der Mannschaft, die alle mitreißen können."

Jérôme Boateng spielt für die DFB-Elf, sein Bruder Kevin-Prince läuft für Ghana auf. Der Schalker ist zuversichtlich, dass sein Team die Deutschen knacken kann und lästert: Der DFB habe "nicht die Typen in der Mannschaft, die alle mitreißen können."

Gelsenkirchen - Kevin-Prince Boateng stichelt vor der Fußball-WM in Brasilien gegen die deutsche Mannschaft und spricht ihr sogar die Klasse für den Titel ab. „Sie müssen Weltmeister werden oder mindestens ins Finale. Aber sie haben nicht die Typen in der Mannschaft, die alle mitreißen können“, sagte der ghanaische Nationalspieler von Schalke 04 am Montag bei einer Presserunde in Gelsenkirchen.

Das Team von Bundestrainer Joachim Löw bringe zwar fußballerisch eine „überragende“ Qualität mit, aber „immer, wenn es drauf ankam, haben sie es nicht geschafft“, sagte Boateng. Ghana trifft am 21. Juni im zweiten Gruppenspiel auf Deutschland.

Der monatelang verletzungsgeplagte Mittelfeldprofi Anthony Annan fehlt im vorläufigen 26-köpfigen Aufgebot, das Nationaltrainer James Kwesi Appiah am Montag in Accra benannte. Dabei sind stattdessen neben Boateng auch internationale Stars wie Kwadwo Asamoah (Juventus Turin), Sulley Muntari, Michael Essien (beide AC Mailand), Andre Ayew (Olympique Marseille) und Asamoah Gyan (Al-Ain FC/Vereinigte Arabische Emirate). Auch Defensivakteur Afriyie Acquah, der zurzeit von 1899 Hoffenheim an den AC Parma in die italienische Serie A ausgeliehen ist, steht im Aufgebot und darf sich berechtigte WM-Hoffnungen machen.

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