Es war mehr als ein Konzert am Sonntagnachmittag, das die drei Künstler des „Trio Rivkele“ zusammen mit dem Pianisten Armin Kilgus auf die Beine stellten.
Das Konzert am Sonntagmittag, 20. Juli, startete mit einem Tango gestaltet von Gitarre und Cello, zu dem Sängerin und Pianist tanzten. Die Innigkeit und Strenge des Tango kam bereits hier sehr gut zur Geltung. Später auch die Melancholie, die der Tango oft mit sich bringt. Zwei jiddische Tangos führten uns das vor Augen „Rebekka“ und „Friling“. Die einführenden Bemerkungen der Sängerin Sibylle Kilgus halfen dem Publikum, sich gut in der Verschiedenheit der Tango-Stücke zurecht zu finden. So wurden auch die deutschen Tangos der 30er Jahre in Deutschland eingeordnet. Tangos wie „Johny“ haben einen lasziven Ausdruck und eine gute Portion Augenzwingern im Gepäck. Besonders feurig wurde es bei den argentinischen Tangos. Sibylle Kilgus sang mit ihrer schönen und kräftigen Stimme textlich sehr deutlich und mit viel Gefühl. Begleitet wurde sie je nach Tango durch Klavier (Armin Kilgus) oder Gitarre (Stefan Strohmaier) und Cello (Vera Gärtner). Alle drei Instrumente passten hervorragend zur Stimmung der Stücke. Das Publikum des voll besetzten Raumes erklatschte sich am Ende des mehr als zweistündigen Konzertes noch eine Zugabe.
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