Es könne nicht sein, die Unparteiischen wie Freiwild zu behandeln, sagt der Chef der Elite-Schiedsrichter, Knut Kircher. Am Aschermittwoch spricht er in Böblingen.

Böblingen: Carola Stadtmüller (cas)

Zum Ende der Fasnet gehört auch in Böblingen das Aschermittwoch-Fischsuppenessen, und zwar seit 44 Jahren – also eine echte Tradition. Nach der Olympiateilnehmerin Kim Bui im vergangenen Jahr kommt am Mittwoch, 18. Februar, der ehemalige Schiedsrichter Knut Kircher als prominenter Fastenredner in den Europasaal der Kongresshalle Böblingen.

 

Knut Kircher ist seit zwei Jahren Schiri-Boss

Geboren ist er in Tübingen, studiert hat er an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen und an der Pfeife war er für den TSV Hirschau. Bekannt ist Knut Kircher aber vor allen Dingen durch seine 244 Einsätze als Schiedsrichter in der 1. Bundesliga. Seit zwei Jahren ist er sozusagen der Schiri-Boss, also der Elite-Schiedsrichter des Deutschen Fußballbunds DFB. Kircher ist ein leidenschaftlicher Kämpfer für fairen Umgang mit den Schiedsrichtern. Natürlich hoffen die Gäste im Saal auf spannende Geschichten und Plaudereien aus dem Nähkästchen.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr mit der traditionellen Ausgabe der Fischsuppe, Saalöffnung ist um 17.30 Uhr. Mit von der Partie sind noch der Kabarettist und Autor Philipp Weber und der Fußball Freestyler Camill Hauser. Böblingens OB Stefan Belz begrüßt die Gäste, Wolfgang Seljé führt durch den Abend. Karten zu 14 und 21 Euro (mit Suppe) gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen. Bisher wurden bei der Benefizveranstaltung mehr als 448 000 Euro an Spendengeld gesammelt.