Börsenwoche Dividenden sorgen für Lichtblick
Am Donnerstag und Freitag halten sieben Dax-Konzerne ihre Hauptversammlungen ab. Wenn die Dividenden in die Depots eingebucht werden heißt es: Zahltag.
Am Donnerstag und Freitag halten sieben Dax-Konzerne ihre Hauptversammlungen ab. Wenn die Dividenden in die Depots eingebucht werden heißt es: Zahltag.
Konjunkturelle Risiken, die Angst der Anleger davor, dass gerade die US-Notenbank die Zinsen zu kräftig anheben und die Wirtschaft zusätzlich ausbremsen könnte, hohe Inflationsraten und der Krieg in der Ukraine: An den internationalen Börsen haben zum Ausklang der vergangenen Handelswoche negative Nachrichten dominiert. Der Deutsche Aktienindex (Dax) ist am Freitag um knapp 2,5 Prozent abgesackt. Und die schlechten Nachrichten hat der Dax als Ballast mit in die neue Woche genommen.
Da ist es für Investoren schön, die negativen Ereignisse zumindest für einen Moment auszublenden und sich an Positivem zu erfreuen: am Donnerstag und Freitag halten sieben Dax-Konzerne ihre Hauptversammlungen ab und schaffen bei ihren Anteilseignern für einen Lichtblick: Mercedes-Benz, BASF, Bayer, RWE, Munich Re, Continental und Vonovia weisen Dividendenrenditen von bis zu etwa sieben Prozent auf. Wenn die Dividenden in die Depots eingebucht werden, heißt es: Zahltag. Die Rendite setzt die Ausschüttung an die Anteilseigner ins Verhältnis zum Aktienkurs.
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Insgesamt elf Dax-Unternehmen legen darüber hinaus in dieser Woche Zahlen zum ersten Quartal vor. Umsatz und Gewinn werden wohl deutlich über den Vergleichszahlen des Vorjahresquartals liegen. Die Anleger werden vor allem ganz genau auf die Prognosen der Konzerne achten; vor allem nachdem das „R-Wort“ verstärkt die Runde macht: die Deutsche Bundesbank beispielsweise befürchtet eine Rezession in diesem Jahr, sollten die Gaslieferungen aus Russland vollständig gestoppt werden.
Der Ifo-Geschäftsklimaindex zeigt bereits am Montag, wie die Stimmung in den deutschen Unternehmen aussieht. Am Mittwoch gibt der Index der Gesellschaft für Konsumforschung Aufschluss über die Kauflaune der Verbraucher. Die dürfte angesichts deutlich gestiegener Preise auch für Güter des täglichen Bedarfs eher bescheiden sein.