Bogenschießen Der Landesrekord überstrahlt die Wettkämpfe

Fein säuberlich aufgereiht: Für die Meisterschaft in der Ditzinger Sporthalle Glemsaue wurden 399 Startkarten vergeben. Foto: A. Kraushaar
Fein säuberlich aufgereiht: Für die Meisterschaft in der Ditzinger Sporthalle Glemsaue wurden 399 Startkarten vergeben. Foto: A. Kraushaar

Jonathan Vetter von der SGi Ditzingen verbessert bei der Landesmeisterschaft in der Sporthalle Glemsaue die alte Bestmarke in der Jugendklasse um zehn Ringe.

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Ditzingen - Wenn sich die Besten aus Baden-Württemberg messen, dann wird es schwer, einen Platz auf dem Podest zu erklimmen. Das gilt auch für die zuletzt vom Erfolg verwöhnten Bogensportler aus dem Schützenkreis Leonberg. In der Einzelwertung der Landesmeisterschaften in der Ditzinger Sporthalle Glemsaue heimsten sie vier Medaillen ein.

Insgesamt 399 Startkarten hat der württembergische Schützenverband für 22 Entscheidungen in den verschiedenen Altersklassen und Disziplinen vergeben. Im ersten Abschnitt überstrahlten die 585 Ringe von Jonathan Vetter die gesamten Wettkämpfe. Gleich um zehn Ringe verbesserte der Junioren-Nationale, der in der Bundesliga für die SGi Ditzingen an den Start geht, den bestehenden Rekord in der Jugendklasse.

Qualifikation für die deutsche Meisterschaft

Und nahm damit als Erster die letzte Hürde zu den Deutschen Meisterschaften (2. bis 4. März) in Solingen. Hinter Vetter kam Kevin Allenstein vom SV Wimsheim mit 533 Ringen auf Rang sechs, Philipp und Vincent Berg von der SGi Ditzingen mit jeweils 528 Ringen landeten auf den Rängen sieben und acht. Medaillen in dieser Bogenkategorie gab es auch für Vereinskollegin Sandra Thalmann in der Juniorenklasse mit 535 Ringen hinter der mehrfachen DM-Teilnehmerin Milena Ziegler (SV Dornhan/546 Ringe) und für Abigail Meyer in der Jugendklasse mit 538 Ringen als Gewinnerin einer Bronzemedaille. Bei den A-Schülern landeten die Wimsheimer Maximilian Günther mit 514 Ringen und Melanie Weis (512 Ringe) jeweils auf Rang sechs.

Ohne Medaillen, aber mit guten Aussichten auf einen DM-Startplatz schlossen die Ditzinger Herren ab. Severin Ludmann verpasste mit guten 567 Ringen als Vierter nur um zwei Ringe die Bronzemedaille, Udo Weyhersmüller (562) wurde Siebter, Michael Kohl schloss mit 561 Ringen auf Platz acht ab.

Drei Schützen auf Platz zwei

Ein Novum gab es bei den Compoundschützen in der Masterklasse (ehemals Altersklasse). Hinter Achim Schallenmüller (Endersbach/Strümpfelbach – 572 Ringe) erzielten der Ex-Internationale Michael Baßler (Weinsberg), Albert Wenger (SGi Bad Schussenried) und Jan Hoffmann (SGi Ditzingen) alle auch in der Serie identische 570 Ringe, was am Ende zu drei zweiten Plätzen führte. Ebenfalls in die Top Ten schafften es Klaus Maier (562) und Gerhard Escher (561) vom SV Wimsheim.

Eine durchweg voll belegte Schießlinie bot in der Glemsaue ein schönes Bild, das die emsigen Helfer der SGi Ditzingen mit ihrem Einsatz noch aufwerteten. Vom Grillstand vor der Halle mit Udo Weyhersmüller bis zum dreifach ausgehängten Ergebnisdienst von Antje Hoffmann waren rund dreißig Helfer in zwei Schichten eingeteilt. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Landesbogenreferent Jörg Gras, als leitender Kampfrichter fungierte Matthias Meuth, die Auswertung hatte Emmilio Allmendinger inne. Er sorgte mit seiner stets aktuellen, per Beamer in die Halle projektierten Ergebnisauflistung für den nötigen „Kick“ bei den Wettkämpfern und eine gute Übersicht für die Zuschauer.




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