Bogenschütze in Norwegen Polizei hatte Täter von Kongsberg unter Beobachtung

Die Ermittlungen in Norwegen laufen auf Hochtouren. Foto: dpa/Terje Bendiksby 5 Bilder
Die Ermittlungen in Norwegen laufen auf Hochtouren. Foto: dpa/Terje Bendiksby

Zu dem Mann, der in Norwegen mit Pfeil und Bogen fünf Menschen getötet hat, stand die Polizei bereits vor seiner Tat im Kontakt – wegen mutmaßlicher Radikalisierungstendenzen.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Oslo - Der Mann, der am Mittwoch in der norwegischen Stadt Kongsberg fünf Menschen getötet haben soll, war bereits zuvor im Fokus der Polizei. Es gab Hinweise auf eine Radikalisierung des Mannes, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Die Hinweise deuteten an, dass der 37-jährige Däne zum Islam konvertiert sei.

Lesen Sie aus unserem Angebot: Norwegen nach Gewalttat mit Pfeil und Bogen unter Schock

Der Mann wird verdächtigt, am Mittwochabend in der Innenstadt von Kongsberg zahlreiche Menschen mit mehreren Waffen, darunter auch Pfeil und Bogen, angegriffen zu haben. Fünf Menschen wurden getötet, zwei verletzt. Alle sind im Alter zwischen 50 und 70 Jahren. Bei seiner Flucht vor der Polizei beschoss er die Beamten mit Pfeilen. Nach Angaben des Sprechers wurden möglicherweise alle Opfer erst nach Eintreffen der Polizei getötet. Aufgrund der umfangreichen Ermittlungen wollte er zunächst keine weiteren Details bekanntgeben.

Solange das Motiv des Täters unklar ist, ermittelt die Polizei wegen Terrorverdachts. Der mutmaßliche Täter ist bereit, mit der Polizei zusammenzuarbeiten.




Unsere Empfehlung für Sie