Bonlanden Im lokalen Bildungsnetzwerk verankert

Von Götz Schultheiss 

Die Werkrealschule im Bildungszentrum Seefälle ist am Freitag bei einer Tagung in Stuttgart mit dem Kooperationspreis ausgezeichnet worden.

Der Rektor des Werkrealschulzentrums  Seefälle Ralph Schindler  (3. v.l.) und sein Schulteam  freuen sich über den zweiten Platz beim Kooperationspreis im Jugendbegleiterprogramm des Landes. Foto: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Der Rektor des Werkrealschulzentrums Seefälle Ralph Schindler (3. v.l.) und sein Schulteam freuen sich über den zweiten Platz beim Kooperationspreis im Jugendbegleiterprogramm des Landes. Foto: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport

Bonlanden - Die Werkrealschule im Bildungszentrum Seefälle ist am Freitag bei einer Tagung in Stuttgart mit dem Kooperationspreis ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung durch das Ministerium und die Jugendstiftung Baden-Württemberg ging im Rahmen einer Bildungskonferenz zum Jugendbegleiter-Programm an drei Schulen. Nach der Grundschule Eschbronn ging der hervorragende zweite Preis an das Filderstädter Schulzentrum. Das Albert-Schweitzer-Gymnasium Neckarsulm errang den dritten Platz.

Aktuell engagieren sich an knapp 1900 Schulen in Baden-Württemberg mehr als 24 000 Jugendbegleiterinnen und Jugendbegleiter. Fast 48 000 Stunden pro Woche bieten sie an Schulen außerhalb des Unterrichts Bildungs- und Betreuungsangebote in von Sport, Musik und Kultur über Technik bis hin zu Natur- und Umweltschutz.

„Die Schulen belegen mit ihren lokalen Bildungsnetzwerken den ungebrochenen Erfolg des Jugendbegleiter-Programmes. Die Jugendbegleiter bereichern den Schulalltag und sind auch bei der Ganztagsbetreuung nicht mehr wegzudenken“, sagt Kultusministerin Susanne Eisenmann. Mit dem Kooperationspreis werden zum zweiten Mal Jugendbegleiter-Schulen ausgezeichnet, die in herausragender Weise und dauerhaft mit außerschulischen Partnern kooperieren. Seit 2006 können sich öffentliche Schulen beim Jugendbegleiter-Programm beteiligen und erhalten dafür Geld vom Land. Das Budget dafür richtet sich nach der Zahl der wöchentlichen Jugendbegleiter-Stunden. Es liegt zwischen 2500 und 7000 Euro.

Für Kooperationen mit gemeinnützigen Partnern erhalten die Schulen ein zusätzliches Budget in Höhe von 500 bis 1500 Euro. Das Programm erhält laut Ministerium konstant hohe Zustimmungswerte: 95 Prozent aller Schulleitungen bewerten das Jugendbegleiter-Programm als „sehr positiv“ oder „positiv“.

An der Bildungskonferenz in Stuttgart haben rund 250 Besucher aus Schulen, Unternehmen, Verbänden und Organisationen teilgenommen und sich über die Kooperation innerhalb des Jugendbegleiter-Programms ausgetauscht.