Bootsunglück auf dem Gardasee Nach Fahndung – Verdächtiger aus Deutschland hat sich gestellt

Gardasee in Italien. (Archivbild) Foto: dpa/Daniel Karmann
Gardasee in Italien. (Archivbild) Foto: dpa/Daniel Karmann

Nachdem er zuvor per europäischem Haftbefehl zur Fahndung ausgeschrieben war, hat sich der Verdächtige aus Deutschland im Fall des tödlichen Bootsunglücks auf dem Gardasee gestellt.

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Brescia - Im Fall des tödlichen Bootsunglücks auf dem Gardasee hat sich der Verdächtige aus Deutschland gestellt. Er sitze nun in Untersuchungshaft in der norditalienischen Stadt Brescia, erklärte ein Sprecher seines Anwaltsbüros am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Demnach hatte sich der 52 Jahre alte Münchener in der Nacht zu Montag im Ort Brenner in Südtirol an der italienisch-österreichischen Grenze den Behörden überstellt. Die Carabinieri hätten ihn dann nach Brescia gefahren.

Die Behörden hatten ihn zuvor per europäischem Haftbefehl zur Fahndung ausgeschrieben. Ihm wird vorgeworfen, zusammen mit einem gleichaltrigen Deutschen vor etwas mehr als zwei Wochen in einem Motorboot das Boot eines italienischen Paares auf dem Gardasee gerammt zu haben. Ein 37 Jahre alter Mann und seine 25-jährige Begleiterin verloren dabei ihr Leben.

Die beiden Deutschen sollen nicht zum Helfen angehalten haben, weshalb die Staatsanwaltschaft wegen unterlassener Hilfeleistung und Totschlags ermittelt. Laut ihres Verteidigers hatten die beiden ausgesagt, den Zusammenprall nicht bemerkt zu haben. Der nun verhaftete Mann soll das Motorboot damals gelenkt haben.




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