Boris Palmer Tübingens OB will seine Kinder nicht gegen Corona impfen lassen

Palmer ist  Vater von drei Kindern (Archivbild). Foto: dpa/Sebastian Gollnow
Palmer ist Vater von drei Kindern (Archivbild). Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Boris Palmer, der Oberbürgermeister der Stadt Tübingen, will seine Kinder nicht gegen das Coronavirus impfen lassen? Wie begründet er seine Entscheidung?

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Tübingen - Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hält die Beschlüsse der Gesundheitsminister zur Corona-Impfung von Minderjährigen ab zwölf Jahren für falsch. Palmer sagte der „Bild“-Zeitung (Freitagsausgabe), er lasse seine eigenen Kinder nicht impfen. Er sei sich „ziemlich sicher“, dass das Risiko für die Kinder größer bei der Impfung sei als bei der Infektion mit dem Coronavirus: „Also muss man sich für das Risiko der Infektion dann entscheiden.“ 

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Palmer ist nach Angaben von „Bild“ Vater von drei Kindern, seine älteste Tochter ist allerdings erst elf. Er äußerte die Vermutung: „Meine Kinder werden es mit hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht merken, wenn sie die Corona-Infektion bekommen.“ Grundsätzlich gebe es „die hohe Wahrscheinlichkeit, dass im nächsten Schuljahr viele die Infektion bekommen werden“ Dennoch dürften Schulen nicht präventiv geschlossen werden.

Keine Empfehlung seitens der Stiko

Die Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern hatten am Montag entschieden, Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren ein breites Angebot für Corona-Impfungen in Arztpraxen, Impfzentren und Schulen zu geben. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Impfung für Zwölf- bis 17-Jährige allerdings bisher nur bei Vorliegen besonderer Risiken.

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