Boris Palmer Tübinger OB fordert Pflicht zur Nutzung der Corona-Warn-App

Von red/ dpa/ lsw 

Wenn es nach dem Tübinger Oberbürgermeister geht, sollte es eine Pflicht zu Nutzung der Corona-Warn-App geben. Denn die Zahl der Nutzer sei zu gering.

Tübingens OB fordert eine Pflicht zur Nutzung der Corona-Warn-App. Foto: dpa/Marijan Murat
Tübingens OB fordert eine Pflicht zur Nutzung der Corona-Warn-App. Foto: dpa/Marijan Murat

Heidelberg/Tübingen - Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) fordert eine Pflicht zur Nutzung der Corona-Warn-App. Weil die Nutzungsquote bei 30 Prozent liege, könne die App nur 9 Prozent aller Kontakte warnen, sagte Palmer der „Rhein-Neckar-Zeitung“ (Montag).

„Würden wir hingegen 80 Prozent Nutzungsquote erreichen, würden zwei Drittel gewarnt. Das könnte so effektiv sein wie ein Lockdown.“ Er stelle die Frage, was schlimmer wäre: „Nochmal die Wirtschaft strangulieren und die Biografien unserer Kinder schädigen oder die App installieren.“ Die Corona-Warn-App soll helfen, Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen.

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