Boxen-Europameisterschaft Historischer Triumph: Maxim Kovalski von der SV Böblingen holt U17-Bronze

Maxim Kovalski nach seinem Sieg im Viertelfinale. Eine Runde später war dann Schluss für den Nachwuchsboxer. Foto: Deutscher Boxsportverband

Als erster Boxer in der Geschichte der SV Böblingen hat es Maxim Kovalski auf ein EM-Podest geschafft. In Kienbaum musste sich der Nachwuchsathlet erst im Halbfinale geschlagen geben.

Erfolgreicher Jahresabschluss für Maxim Kovalski! Der Nachwuchsboxer von der SV Böblingen hat bei den U17-Europameisterschaften in Kienbaum die Bronzemedaille in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm geholt und damit Geschichte geschrieben: Er ist der erste Böblinger Boxer, der bei einer EM auf dem Treppchen steht.

 

„Das war ein unglaubliches Erlebnis. Ich habe viel gelernt und weiß, dass ich noch besser werden kann“, sagt der 15-Jährige, der bereits zweifacher deutscher Jugendmeister ist. Rund 450 Boxerinnen und Boxer aus 29 Nationen waren in über 350 Kämpfen gegeneinander angetreten. Maxim Kovalskis Weg führte über knappe 3:2-Punktsiege im Achtelfinale und Viertelfinale gegen den Griechen Konstantinos Ntoumazios respektive Kroatiens Lukas Fulanovic bis ins Halbfinale. Dort musste er sich dem Iren Kalib Walshe klar mit 0:5 geschlagen geben.

Sein Vater und Trainer Andreas Kovalski betont aber: „Er hat alles gegeben, bis zur letzten Sekunde. Das ist der Geist, der ihn auszeichnet.“ Abteilungsleiter Ewald Agresz, der ebenfalls vor Ort war, ergänzt: „Maxim ist ein Vorbild für alle jungen Sportler. Er zeigt, was mit Disziplin, Entschlossenheit und Leidenschaft möglich ist.“

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