Boykott durch Edeka Nestlé-Produkte, die aus den Regalen verschwinden

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Was heißt es für den Verbraucher, wenn Edeka seinen Lieferanten Nestlé boykottiert? Unsere Grafik zeigt: Für die Kunden der Supermarktkette gab es an dem Schweizer Hersteller eigentlich kein Vorbeikommen.

Nestlé ist in allen möglichen Branchen aktiv, Nestlé-frei zu leben nahezu unmöglich (Symbolbild). Foto: AFP
Nestlé ist in allen möglichen Branchen aktiv, Nestlé-frei zu leben nahezu unmöglich (Symbolbild). Foto: AFP

Stuttgart - Mit Edeka und Nestlé lassen zwei Giganten in der Lebensmittelbranche die Muskeln spielen. Es wurde jetzt bekannt, dass die Supermarkt-Kette den weltweit größten Hersteller von Lebensmittel boykottiert. Allerdings nicht aus moralischen Überlegungen: Nestlé-Waren sind Edeka offenbar zu teuer im Einkauf. Der Schweizer Lebensmittelkonzern stand häufig in der Kritik, weil er etwa Entwicklungsländern das Grundwasser abgepumpt haben soll, um es dann in der westlichen Welt zu verkaufen.

Ausschnitt der rund 2000 Marken

Aber was heißt es für den Verbraucher, wenn bei Edeka 160 Produkte von Nestlé aus den Regalen verschwinden? In Stuttgart betreibt das Hamburger Unternehmen immerhin 41 Filialen, wie eine Edeka-Sprecherin sagt. Die Grafik zeigt, dass es für Konsumenten, die bei Edeka einkaufen, kaum ein Vorbeikommen an Nestlé-Produkten gibt. Und dort ist nur ein Ausschnitt der 2000 Marken abgebildet, die Nestlé nach eigenen Angaben vertreibt.

Lesen Sie hier: Warum Edeka Nestlé boykottiert.