Brand auf Containerschiff vor Sri Lanka Angst vor verheerender Ölpest wächst

Am 25. Mai, Tage nach dem Ausbruch des Feuers  auf einem Containerschiff vor Sri Lanka, tobten die Flammen noch immer. Foto: SRI LANKA AIR FORCE / AFP 9 Bilder
Am 25. Mai, Tage nach dem Ausbruch des Feuers auf einem Containerschiff vor Sri Lanka, tobten die Flammen noch immer. Foto: SRI LANKA AIR FORCE / AFP

Am 20. Mai bricht auf einem Containerschiff vor der Küste Sri Lankas ein Brand aus, eine Woche später sind die Flammen noch immer nicht gelöscht. Inzwischen wächst die Angst vor einer verheerenden Ölpest.

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Colombo - Acht Tage nach dem Ausbruch eines Brandes auf einem Containerschiff vor der Küste Sri Lankas sind die Flammen noch immer nicht gelöscht. Die indische Küstenwache unterstützte am Donnerstag die Löscharbeiten der sri-lankischen Behörden. Der Schiffseigner bat nach eigenen Angaben zudem niederländische Bergungsexperten um Hilfe. Starke Winde im Indischen Ozean behindern die Löscharbeiten auf der in Singapur registrierten „X-Press Pearl“. 

Inzwischen wächst die Angst vor einer verheerenden Ölpest. Die „X-Press Pearl“ hatte fast 1500 Container geladen, als das Feuer ausbrach. Nach Angaben von Sri Lankas Meeresumweltschutzbehörde (MEPA) transportierte das Schiff neben 25 Tonnen Salpetersäure auch 278 Tonnen Schweröl und 50 Tonnen Marinegasöl, ein spezieller Kraftstoff für Schiffe.

Acht Container sind bereits ins Meer gefallen

Die Behörde befürchtet nun, dass das Schiff auseinanderbrechen und das Öl Sri Lankas Strände verschmutzen könnte. Acht Container sind bereits ins Meer gefallen. „Das Feuer erstreckt sich über die gesamte Länge des Schiffes. Der Rumpf ist möglicherweise nicht stabil genug, um das Schiff aus unseren Gewässern abzuschleppen“, sagte MEPA-Chefin Dharshani Lahandapura der Nachrichtenagentur AFP. 

Der Brand war vor acht Tagen auf der Fahrt vom indischen Bundesstaat Gujarat zu Sri Lankas Hauptstadt Colombo ausgebrochen - möglicherweise wegen eines undichten Salpetersäure-Behälters. Die 25 Besatzungsmitglieder konnten in Sicherheit gebracht werden. 




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