Brand auf der A 8 Lkw brennt aus auf der Autobahn bei Rutesheim

Von ulo 

Gegen 2 Uhr fängt der Sattelzug Feuer, der Fahrer wird leicht verletzt

Der Lkw hatte 21 Tonnen Webgarn geladen. Foto: SDMG 14 Bilder
Der Lkw hatte 21 Tonnen Webgarn geladen. Foto: SDMG

Rutesheim - Ein Lastwagen ist in der Nacht auf Donnerstag auf der Autobahn 8 zwischen Rutesheim und Heimsheim ausgebrannt. Wegen des starken Rauchs musste die A 8 zwischenzeitlich voll gesperrt werden, der Stau zog sich bin in den Vormittag hinein.

Wie die Polizei mitteilt, war der Auflieger eines Sattelzuges gegen 2 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten. Der 67 Jahre alte Fahrer konnte den Lkw auf dem Beschleunigungsstreifen des Parkplatzes „Höllberg“ anhalten und die Zugmaschine von dem brennenden Auflieger abkoppeln.Dabei zog er sich leichte Verbrennungen zu, die in einem Krankenhaus ambulant versorgt wurden. Der mit 21 Tonnen Webgarnen beladene Sattelauflieger brannte vollständig aus.

Die Feuerwehren aus Rutesheim, Leonberg und Heimsheim rückten mit 50 Einsatzkräften und elf Fahrzeugen zum Brandort aus. Auch das THW Leonberg war vor Ort, um seinem Radlader die Baumwollballen auseinander zu ziehen. Die Löscharbeiten zogen sich über Stunden, da sich das Material immer wieder entzündete. Während die Fahrbahn in Richtung Karlsruhe sofort voll gesperrt wurde, musste ab 3.15 Uhr aufgrund der starken Rauchentwicklung auch die Gegenrichtung gesperrt werden. Der Verkehr wurde an den Anschlussstellen Heimsheim und Rutesheim ausgeleitet. Gegen 04.55 Uhr wurde eine der drei Spuren in Richtung Stuttgart wieder freigegeben, gegen 5.45 Uhr war die Autobahn in dieser Richtung wieder frei. In Richtung Karlsruhe musste der Verkehr allerdings noch bis etwa 8.20 Uhr in Rutesheim von der Autobahn herunter geleitet werden. Danach wurden zwei Fahrspuren geöffnet. Rings um Rutesheim und Heimsheim kam es vor allem im Berufsverkehr zu massiven Behinderungen im Verkehr. Die Feuerwehr berichtet, dass in Teilen des Staus keine Rettungsgasse gebildet wurde.

Die Aufräumarbeiten dauern derzeit noch an und der rechte Fahrstreifen ist weiterhin gesperrt. Mitarbeiter des Umweltamtes beim Landratsamt Böblingen sind vor Ort und prüfen den Bereich um den Brandort, ob die Erde verunreinigt ist und deshalb Maßnahmen ergriffen werden müssen. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.