Als die Feuerwehr eintrifft, brennt in einem Mehrfamilienhaus in Herrenberg eine Küche bereits lichterloh. Es folgt ein Großeinsatz, bei dem 30 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen.

Böblingen: Rebecca Baumann (rmu)

Großeinsatz für die Feuerwehr: Am Dienstag rückten rund 100 Einsatzkräfte um 19.30 Uhr in die Adlerstraße in Herrenberg aus, weil ein Rauchmelder piepste.

 

Bereits bei ihrem Eintreffen konnten die Kameraden Rauch in einer der Wohnungen des Mehrfamilienhauses sehen, berichten sie in einem Facebook-Post. 30 Bewohner mussten deshalb ihre Wohnungen verlassen und wurden vom Rettungsdienst an einem Sammelort betreut.

Die Küche brannte bereits lichterloh

In der betroffenen Wohnung habe „die Küche lichterloh gebrannt“, berichtet ein Polizeisprecher. Die genaue Brandursache werde aber noch von der Polizei ermittelt. Das Feuer sei dann von Feuerwehrleuten mit Atemschutzgeräten gelöscht worden.

Die Wohnung ist vorerst nicht bewohnbar. Das Ordnungsamt sei damit beauftragt worden, für die Bewohner eine Notunterkunft zu organisieren, heißt es weiter.

Mehr als 100 Einsatzkräfte allein der Feuerwehr waren im Einsatz

Um die Sicherheit des restlichen Gebäudes gewährleisten zu können, sind laut Feuerwehr entsprechende Messungen vorgenommen worden. Wie sich dabei herausgestellt habe, seien die übrigen Wohnungen weiter bewohnbar und die Menschen konnten zurückkehren.

Die Bewohner des Hauses mussten ihre Wohnungen verlassen. Foto: SDMG

Neben den rund 100 Einsatzkräften der Feuerwehr aus Herrenberg und den umliegenden Gemeinden waren der Kreisbrandmeister, der Baufachberater sowie die Führungsgruppe des Landkreises im Einsatz. Auch der Rettungsdienst war alarmiert worden und mit 14 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen angerückt, die Polizei war mit zwei Fahrzeugen und vier Beamten vor Ort.