Die Feuerwehr Süßen hat den Brand eines großen Hasenstalls auf einem Gartengrundstück schnell gelöscht, doch für mehrere Tiere kam jede Hilfe zu spät. Es war nicht der erste tote Hase in dem Gebiet. Ist ein unbekannter Tierhasser am Werk?

Süßen - Beim Brand eines Hasenstalls auf einem Gartengrundstück nahe des Bahndamms bei Süßen sind mehrere Tiere ums Leben gekommen. Die Feuerwehr war in der Nacht zum Dienstag gegen 0.20 Uhr aus einem vorbeifahrenden Zug heraus alarmiert worden. Mehrere Bäume stünden im Gewann Kreuzäcker in Brand, hieß es zunächst. Die Einsatzkräfte, die mit vier Fahrzeugen und 42 Helfern am Ort waren, fanden dann allerdings einen acht mal vier Meter großen Hasenstall, der lichterloh brannte. Er konnte schnell gelöscht werden, für die Hasen kam jedoch jede Hilfe zu spät, heißt es im Bericht der Feuerwehr.

 

Schon im vergangenen Jahr gab es einen toten Hasen

Die Polizei vermutet, dass es sich um Brandstiftung handelt, zumal schon im vergangenen August ein Hase in diesem Bereich mutwillig verbrannt worden ist. Sein Besitzer fand ihn unter den verkohlten Resten einer Holzpalette, die Unbekannte auf einer privaten Grillstelle entzündet hatten. Zuvor hatte es bereits zwei Anzeigen wegen Einbrüchen und Sachbeschädigungen in diesem Gebiet gegeben. Die Polizei habe sich mehrfach nachts auf die Lauer gelegt, um die Täter dingfest zu machen – ohne Erfolg, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Eigentümer des betroffenen Grundstücks machen sich nun vor allem darüber Gedanken, wie sie das plötzliche Verschwinden ihrer Hasen ihren Enkeln erklären. Die Polizei bittet unter der Telefonnummer 07162/939343 um Hinweise.