Brandstiftung in Wendlingen Bewohner legt Feuer in Flüchtlingsheim

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In einer Flüchtlingsunterkunft in Wendlingen bricht am Donnerstag ein Feuer aus. Die Polizei vermutet, dass ein Bewohner den Brand absichtlich in seinem Zimmer gelegt hat. Der Tatverdächtige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Foto: SDMG// Kohls 4 Bilder
Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Foto: SDMG// Kohls

Wendlingen - In einer Flüchtlingsunterkunft in Wendlingen ist es am frühen Donnerstagmorgen zu einem Zimmerbrand gekommen. Ein 20-jähriger Bewohner wurde unter dringendem Tatverdacht, das Feuer verursacht zu haben, vorläufig festgenommen.

Wie die Polizei berichtet, war um kurz vor sechs Uhr bei der Feuerwehr ein Brandalarm aus der Asylunterkunft in der Heinrich-Otto-Straße eingegangen. Die Feuerwehr konnte die etwa 25 anwesenden Bewohner der Unterkunft unverletzt ins Freie retten und das Feuer schnell löschen. An dem Gebäude, so vermutet die Polizei, ist ein Schaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro entstanden.

Die Bewohner wurden während der Löscharbeiten notdürftig im Feuerwehrhaus untergebracht und vom Rettungsdienst und Mitarbeitern der Stadt Wendlingen versorgt.

Die Ermittlungen der Polizei führen zu einem 20-jährigen Bewohner

Erste Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Brandursache führten zu dem 20 Jahre alten Bewohner des Zimmers. Dieser soll Papier angezündet und dadurch das Feuer ausgelöst haben. Beim Eintreffen der Polizei war der junge Mann bereits vom Brandort geflüchtet. Der Tatverdächtige konnte im Rahmen der Fahndung um kurz vor neun Uhr in Kirchheim vorläufig festgenommen werden.

Gegen den Festgenommenen wurde ein Strafverfahren wegen schwerer Brandstiftung eingeleitet. Der 20 Jahre alte Syrer wurde einem Haftrichter vorgeführt, dieser erließ den Haftbefehl. Der junge Mann wurde inzwischen in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.