Breitwiesenschule Hochdorf Elternanteil für Mensaessen steigt im nächsten Jahr

Das Mittagessen wird teurer. Foto: dpa/Philipp von Ditfurth

Im kommenden Jahr steigen die Preise für die Mittagessen in der Hochdorfer Breitwiesenschule. Warum das nötig ist und was jetzt gezahlt werden muss.

Ab dem 1. Januar 2026 steigen in der Mensa der Hochdorfer Breitwiesenschule die Preise für die Mittagessen. „Die Mensa ist seit September 2023 in Betrieb. Seitdem haben sich die Kosten deutlich verändert“, erklärt Dörthe Wimmer, Leiterin des Haupt- und Ordnungsamts. Der Dienstleister apetito catering Education, der die Mensa seit Inbetriebnahme bewirtschafte, werde deshalb die Verpflegungspreise erhöhen. Ein Mittagessen in der Mensa für Kinder der Kinderhäuser werde künftig 5,30 Euro, ein Mittagessen für Schulkinder 5,80 Euro kosten.

 

Durch die Erhöhung der Verpflegungspreise würden auch die Kosten für die Gemeinde, die die Mittagessen bezuschusst, steigen. Deshalb haben Verwaltung und Gemeinderat nun beschlossen, den Kostendeckungsgrad – also die Kostenbeteiligung der Eltern an den Mittagessen – von 70 auf 80 Prozent zu erhöhen.

Weitere Preiserhöhung für das Mensaessen abgelehnt

„Durch die Anpassung sinkt der Anteil der Finanzierung durch die Gemeinde um 25 000 Euro“, erklärt Wimmer. Wichtig sei jedoch anzumerken, dass der Zuschuss der Gemeinde für die restlichen 21 Monate Vertragslaufzeit noch immer etwa 50 000 Euro betrage. Die von Gemeinderat Ingmar Jenz (Freie Wähler) angesprochene Unterstützung für einkommensschwache Familien werde es natürlich weiterhin geben, erklärt Wimmer.

Eine von der Verwaltung ins Spiel gebrachte zweite Erhöhung zu Beginn des nächsten Schuljahres lehnen die Gemeinderatsmitglieder ab. Es sei schwierig, eine zweite Erhöhung im selben Kalenderjahr zu rechtfertigen, sagt Marc Behringer (CDU). Die Verwaltung werde eine weitere Erhöhung nun erstmal abwarten und sie Ende 2026 wieder auf die Agenda des Gemeinderats setzen, sagt Wimmer.

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