Briefmarken zum Porsche-Jubiläum Porsche-Sondermarken: Der Prototyp als Porto

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Die BW-Post bringt anlässlich von „70 Jahre Porsche Sportwagen“ eine Marken-Sonderedition heraus. Auch 700 limitierte

Porsche-Museumsleiter Achim Stejskal mit BW-Post-Geschäftsleiter Thorsten Graf und Regionalverkaufsleiter Markus Huber (v.l.) bei der Übergabe der Sondermarken. Foto: Lederer
Porsche-Museumsleiter Achim Stejskal mit BW-Post-Geschäftsleiter Thorsten Graf und Regionalverkaufsleiter Markus Huber (v.l.) bei der Übergabe der Sondermarken. Foto: Lederer

Stuttgart - „Nichts für lahme Enten“, steht auf dem nagelneuen Briefkasten, den Thorsten Graf und Markus Huber von der BW-Post am Freitagmorgen mit nach Zuffenhausen gebracht haben, um ihn dem Leiter des Porsche-Museums, Achim Stejskal, zu überreichen. Der passende Spruch am passenden Ort – lahme Enten sucht man im Porsche-Museum vergebens. Fast 600 Exponate zählt der firmeneigene Bestand an Museumsfahrzeugen insgesamt. Etwa 80 sind in wechselnden Ausstellungen zu sehen. Aktuell feiert das Zuffenhäuser Unternehmen den Urahn seiner Sportwagen; den Porsche 356 Roadster „Nr. 1“. „Dieser Wagen erhielt am 8. Juni 1948 seine Betriebserlaubnis“, erklärt Achim Stejskal. „Diesen Tag nehmen wir zum Anlass, um 70 Jahre Porsche Sportwagen zu feiern.“

In einer Sonderausstellung zum Jubiläum präsentiert das Zuffenhäuser Unternehmen mehr als 75 Exponate – von besagter „Nr.1“ mit 35 Pferdestärken und 140 Kilometer pro Stunde Spitze bis hin zum mehr als 250 km/h schnellen, rein elektrisch betriebenen „Taycan“, der es auf bis zu 600 PS bringt und weniger als 3,5 Sekunden braucht, um von null auf hundert zu kommen.

Anlässlich des Jubiläums hat Porsche die gesamte Ausstellungsfläche – 5600 Quadratmeter – neu konzipiert. Nicht fehlen darf dabei natürlich die Nummer 1, die die Besucher am Eingang der Sonderausstellung empfängt. Nicht ohne Stolz erwähnt der Museumsleiter, dass Porsche mit diesem handgefertigten und noch immer fahrbereiten Einzelstück als einer der wenigen Automobilhersteller der Welt das erste jemals gebaute Fahrzeug der eigenen Marke besitzt.

Apropos Marke. Einige ganz besondere Marken hatte der Geschäftsleiter der BW-Post Thorsten Graf mit in seinem Gepäck. „Anlässlich des Jubiläums haben wir einige Porsche-Sondermarken herausgebracht“, sagte er. Bei der 44-Cent-Marke für Postkarten steht der Prototyp aus dem Jahr 1948 neben dem Elektroauto der sogenannten Mission E, der im kommenden Jahr vom Band laufen soll. „Die beiden Autos vereint, was an Entwicklung dazwischen liegt“, sagt Stejskal. „Wir wollen bei unserem Jubiläum nicht nur nach hinten schauen, sondern auch in die Gegenwart, und vor allem darauf, was in der Zukunft liegt.“

Die anderen Briefmarken im Wert von 67, 85, 143 und 249 Cent bilden ausschließlich und in verschiedenen Ansichten den gefeierten Urahn aus der Sportwagenschmiede ab. „Wir wollten dabei die Bandbreite unserer Nummer 1 zeigen“, sagt Jörg Thilow, im Porsche Museum Zuffenhausen verantwortlich für das Produktmanagement.

Für Sammler hat die BW-Post eigens abgestempelte Ersttagskarten mit allen fünf Wertstufen für acht Euro fertigen lassen. „Das Stempeldatum zeigt passend zum Jubiläum den 8. Juni 2018“, erklärt Markus Huber, Regionalverkaufsleiter der BW-Post. Diese abgestempelten Ersttagskarten sind auf 700 Exem­plare limitiert, man bekommt sie ausschließlich im Porsche-Museum. Die anderen Sondermarken mit den fünf unterschiedlichen Porsche-Motiven sind außer im Museums-Shop auch an den Service Points der BW-Post sowie online unter www.bwpost.net erhältlich.

Wer vom Museumsladen aus einen postalischen Gruß in alle Welt verschicken möchte (Leerung an jedem Öffnungstag), kann Sondermarken und den neuen blauen Briefkasten nutzen. Bei deutlich mehr als 100 verschiedenen Postkarten-Motiven sollten auch die wählerischen unter den Porsche-Fans fündig werden.

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