Buchhandlung hat zu kämpfen Trotz 330.000 Klicks: Umsatz und Kunden bleiben aus

2017 hat Myriam Kunz voller Freude und aus Leidenschaft den Kinder- und Jugendbuchladen Buchstäbchen eröffnet. Durch die ausbleibenden Einnahmen im Weihnachtsgeschäft ist ihre Existenz nun gefährdet. Foto: Julia Sang Nguyen

Das Weihnachtsgeschäft bleibt teilweise weit hinter den Erwartungen zurück. Buchhändlerin Myriam Kunz aus Stuttgart kämpft um ihre Existenz.

Es gibt Einzelhändlerinnen und Einzelhändler, die in der Weihnachtszeit rund 30 bis 40 Prozent ihres Jahresumsatzes erwirtschaften (müssen). Dazu zählt auch Buchhändlerin Myriam Kunz mit ihrem „Buchstäbchen“ an der Schwabstraße. Ihre Mitarbeiterinnen und sie waren auf den alljährlichen Ansturm ab Ende November vorbereitet, doch im Laden herrschte bislang weitestgehend gähnende Leere.

 

„Das kennen wir so nicht“, betont Myriam Kunz. Für sie sind es die Wochen der Wahrheit. „Der Dezember entscheidet darüber, wie man weitermachen kann.“ Kampflos möchte sie sich nicht geschlagen geben und hat via Instagram einen Appell an potenzielle Kundinnen und Kunden im Land gerichtet.

Online ist das Video der Buchhändlerin aus Stuttgart ein Erfolg

Rund 330.000 Mal wurde das Video mittlerweile aufgerufen. Während Myriam Kunz an Tag 1 nach dem Video noch von einem „sehr gut besuchten“ Laden sprach, fällt die Bilanz eine Woche später eher mau aus: Der riesige Ansturm ist ausgeblieben.

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