Büchner-Preis an Clemens Setz Die traurige Geschichte der Zählpferdchen

  Foto: dpa/Helmut Fricke
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Der österreichische Autors Clemens J. Setz ist in Darmstadt mit dem Büchner-Preis ausgezeichnet worden. Seine Dankesrede kreist um ein zentrales Thema im Werk des Namenspatrons: was die unterdrückte Kreatur uns mitzuteilen hat.

Kultur: Stefan Kister (kir)
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Darmstadt - Das Internet ist neben vielem anderen auch ein Kuriositätenkabinett. Hier bekommt man zum Beispiel vorgeführt, was passiert, wenn man eine Waschmaschine mit einem Ziegelstein befüllt und dann den Schleudergang einstellt. Es reicht, bei Youtube die Wörter Waschmaschine und Ziegelstein einzugeben, und schon ist der faszinierende Vorgang einer gründlichen Selbstdemontage zu erleben. Wie der Literaturkritiker Ijoma Mangold in seiner Laudatio auf den diesjährigen Büchner-Preisträger bei der feierlichen Preisverleihung im Staatstheater Darmstadt anmerkt, ist Clemens J. Setz vermutlich der erste an diesem Ort Geehrte, dessen Bücher den Leser zu solchen Recherchen anstiften.

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