Bürger macht auf Pulp Fiction Über diese Maultaschen-Werbung lacht das Netz

Von jo 

Werbung muss nicht immer langweilig sein, Reklame-Videos können auch richtig komisch oder sogar völlig daneben sein. Jetzt bringt ein Spot des Maultaschenherstellers Bürger das Netz zum Lachen.

Der Maultaschenhersteller Bürger spielt in einer neuen Werbung auf den Film-Klassiker Pulp Fiction an. Foto: Screenshot Facebook/Bürger
Der Maultaschenhersteller Bürger spielt in einer neuen Werbung auf den Film-Klassiker Pulp Fiction an. Foto: Screenshot Facebook/Bürger

Stuttgart - Sie sind auf dem Weg zu einem Mord. Doch statt einen teuflischen Plan auszuhecken, unterhalten sich John Travolta und Samuel L. Jackson alias Vincent Vega und Jules Winnfield über Hamburger. Es ist eine der legendärsten Szenen des US-Kultfilms Pulp Fiction. Und genau diese Szene aus dem Streifen von Quentin Tarantino macht sich jetzt der schwäbische Maultaschenhersteller Bürger in einem Werbespot zu Nutze. Im Netz wird der Maultaschenriese aus Ditzingen dafür gefeiert.

In dem knapp zweiminütigen Clip stellt Bürger die berühmte Unterhaltung der beiden Auftragsmörder im Auto nach – originalgetreu auf Englisch und mit deutschen Untertiteln, doch mit der Ausnahme, dass die beiden Protagonisten in der Bürger-Version Polizeiuniform tragen. Und noch ein entscheidender Unterschied: Anstelle von Hamburgern dreht sich jetzt alles um die schwäbischen Maultaschen. Neben den vielen Namen für die hierzulande auch „Hergottsb’scheißerle“ genannten Teigtaschen verwundert die Amerikaner vor allem, dass die Maultaschen auch in der Suppe verspeist werden. „Die ersaufen sie und es juckt die einen Sch&#$§“, spottet einer der Protagonisten.

Am Freitag postete Bürger das Video auf Facebook, das bislang schon mehr als 100.000 mal aufgerufen wurde und bis dato fast 1000 Likes abräumte. Mit dem Spot will Bürger eigenen Angaben zufolge die Maultasche über die „schwäbischen Grenzen“ hinaus noch bekannter machen.

Um ihre Produkte zu verkaufen, sind der Fantasie der Werbefilmer häufig keine Grenzen gesetzt. Bei vielen Nutzern im Internet kommt die kreative Werbung offenbar an. „Ich kann es nicht fassen!!! So eine endgeile Werbung. Und das von einer deutschen Firma“, schreibt etwa User Jan Schneider. „Endlich jemand, der Werbung verstanden hat“, meint Nutzer Julian Schuler. Etwas kritischer sieht es User Vladan Stani: Bürger müsse „ja wenigstens ne coole Werbung machen, sonst wird niemand die Produkte kaufen.“