Der Forschung dient das Projekt eher als Vorbereitung. „Die Schlagwörter können impliziten Aufschluss über die Natur der Tagger geben“, so Hubertus Kohle, Dekan der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Leiter des „Artigo“-Projekts. Interessant könne dabei sein, wie „unterschiedlich Europäer, Asiaten, junge und alte Menschen, Frauen und Männer taggen“. Des Weiteren wird auf Grundlage des Tagging eine digitale Datenbank aufgebaut, die die Suche nach Kunstwerken erleichtert.