Bürgermeisterwahl Großerlach Christoph Jäger wiedergewählt

Christoph Jäger hat keinen Gegenkandidaten gehabt. Foto: privat
Christoph Jäger hat keinen Gegenkandidaten gehabt. Foto: privat

Der alte Bürgermeister von Großerlach ist auch der neue. Christoph Jäger, 47, ist am Sonntag zum dritten Mal zum Rathauschef von Großerlach gewählt worden.

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Einen Konkurrenten musste der ­47-jährige Amtsinhaber nicht fürchten. Christoph Jäger (CDU) ist am Sonntag als einziger Kandidat als Bürgermeister von Großerlach mit 95,7 Prozent der abgegebenen Stimmen wiedergewählt worden. Die Wahlbeteiligung lag bei 37,3 Prozent, wahlberechtigt waren 2125 Bürger. „40 Prozent plus x“, hatte sich Jäger im Interview mit der Stuttgarter Zeitung gewünscht. Das Ergebnis wurde um 19.40 Uhr in der Gemeindehalle vom stellvertretenden Bürgermeister Hans Wohlfahrth bekanntgegeben.

Als bedeutende Aufgaben der nächsten Jahre für Großerlach hatte Jäger, der für seine Partei auch im Kreistag sitzt, den Ausbau der Breitbandversorgung und die Trinkwasserversorgung genannt. Außerdem hofft die Gemeinde, eine neue Veranstaltungshalle bauen zu können. Obwohl er keinen Gegner hatte, stellte sich der Amtsinhaber vor der Wahl in sogenannten kommunalpolitischen Gesprächen der Diskussion mit den Bürgern.

Jäger ist seit dem Jahr 2000 Bürgermeister der rund 2500 Einwohner zählenden Gemeinde im Nordosten des Rems-Murr-Kreises. Zuvor arbeitete er im Waiblinger Landratsamt, wo er unter anderem für die Unterbringung von Flüchtlingen zuständig war, eine Aufgabe, die sich ihm seit dem vergangenen Jahr als Bürgermeister wieder stellt. Für ihn sei dabei jedoch zuerst das Land in der Pflicht. „Die kleinen Gemeinden haben ohnehin zu wenig Personal, stehen so schon mit dem Rücken zur Wand“, sagte er der StZ. Dennoch zeigt er sich zuversichtlich. „Ich würde eher sagen, wir als Gesellschaft können das schaffen. Vor allem, weil wir vor Ort viele Ehrenamtliche haben, die von null auf hundert ein Netzwerk aufgebaut haben. Ganz toll.“ Allerdings sieht er Probleme, sollten weiterhin so viele Flüchtlinge kommen.




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