Bundesliga am Freitag Union gegen RB: Der Druck ist bei Leipzig

Wird Leipzig beim RB-Gastspiel bei Union Berlin erneut fehlen: Trainer Jesse Marsch. Foto: Uwe Anspach/dpa Foto: dpa
Wird Leipzig beim RB-Gastspiel bei Union Berlin erneut fehlen: Trainer Jesse Marsch. Foto: Uwe Anspach/dpa

Sie stehen vor dem deutschen Vizemeister. Das soll auch nach dem Duell am Freitagabend in Köpenick so bleiben. Bei einem Sieg würde Union Berlin sogar zunächst für eine Nacht auf Platz vier klettern.

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Berlin (dpa) – In der Fußball-Bundesliga bestreiten der 1. FC Union Berlin und RB Leipzig an diesem Freitag (20.30 Uhr/DAZN) das Abendspiel. 13 500 Besucher hat die Senatsverwaltung für Inneres und Sport für diese Partie unter 2G-Bedingungen genehmigt. Ausgangslage: In der Tabelle liegt Union auf Rang sechs, Leipzig auf Platz acht. Am vergangenen Wochenende mussten beide Mannschaften Niederlagen hinnehmen. Union unterlag bei Eintracht Frankfurt mit 1:2, die von Corona-Ausfällen betroffenen Leipziger zu Hause mit 1:3 gegen Bayer Leverkusen. Personal: Bei Union sind alle Stammplatzkandidaten einsatzbereit. Angreifer Kevin Behrens hat seine Corona-Infektion überwunden. Er steht wieder im Mannschaftstraining und dürfte auch eine Option für den Kader sein. Zitat: Mittelfeldmann Rani Khedira: "Die Leipziger Mannschaft ist es gewohnt, international zu spielen. Sie hat den Druck, im nächsten Jahr Minimum in der Europa League zu spielen. Dann müssen sie quasi gewinnen. Aber wir wollen auf uns schauen und unsere Leistung wieder deutlich steigern."

Besonderes: Rani Khedira spielte von 2014 bis 2017 für RB Leipzig. Mit einem 2:1-Sieg gegen Leipzig sicherte sich Union am letzten Spieltag der vorigen Saison die Teilnahme an den Playoffs zur Conference League. Bei RB könnte der an Corona erkrankte Trainer Jesse Marsch von Marco Kurth, dem zweiten Co-Trainer neben Achim Beierlorzer, vertreten werden.

© dpa-infocom, dpa:211203-99-239005/2

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