Bundesliga-Aufsteiger hat KfW-Kredit beantragt VfB Stuttgart braucht staatliche Coronahilfe

Die Liga-Spielpause und die anschließenden „Geisterspiele“ in der Mercedes-Benz-Arena haben  für hohe Einnahmeausfälle gesorgt – der VfB  hat daher schon frühzeitig Staatshilfe beantragt. Foto: dpa/Tom Weller
Die Liga-Spielpause und die anschließenden „Geisterspiele“ in der Mercedes-Benz-Arena haben für hohe Einnahmeausfälle gesorgt – der VfB hat daher schon frühzeitig Staatshilfe beantragt. Foto: dpa/Tom Weller

Der Fußball-Bundesligist wendet sich mit Hilfsgesuch an die staatseigene KfW-Bank. Es soll um eine Größenordnung von bis zu 15 Millionen Euro gehen.

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Berlin/Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat sich mit einem finanziellen Hilferuf an die Bundesregierung gewandt, um Einnahmeverluste durch die Corona-Pandemie zu überbrücken. Nach Informationen unserer Zeitung handelt es sich dabei um einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag. VfB-Finanzvorstand Stefan Heim bestätigte unserer Zeitung den Antrag auf einen Kredit der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). „Wir haben in der Phase des Lockdowns alle Möglichkeiten zur wirtschaftlichen Stabilisierung geprüft und unter anderem über unsere Hausbank einen Antrag auf KfW-Förderung gestellt, um unsere Liquidität zu sichern“, sagte Heim: „Das war eine unserer getroffenen Maßnahmen zur Wahrung des wirtschaftlichen Fortbestands des VfB in einer Zeit, in der niemand vorhersagen konnte, wann und wie es im Fußball weitergehen würde.“

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