Bundesliga in der Corona-Krise DFL verzichtet vorerst auf Regelung bei Saisonabbruch

Von red/dpa/sid 

Die DFL verzichtet erst einmal auf eine konkrete Regelung für den Fall eines Saisonabbruchs aufgrund der Corona-Krise. Das ist das Ergebnis einer außerordentlichen Sitzung des Präsidiums am Donnerstag.

Wie geht es mit der Bundesliga in der Corona-Krise weiter? Foto: imago images/Jan Huebner
Wie geht es mit der Bundesliga in der Corona-Krise weiter? Foto: imago images/Jan Huebner

Frankfurt/Main - Wie wird die Saison gewertet, wenn die Fußball-Bundesliga abgebrochen werden muss? Diese heikle Frage bleibt auch nach einer außerordentlichen Sitzung des Präsidium der Deutschen Fußball Liga am Donnerstag unbeantwortet.

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Das Präsidium ist laut einer DFL-Mitteilung „zu dem Ergebnis gekommen, sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht auf eine detaillierte Regelung im Falle eines nicht abzuwendenden Saisonabbruchs festzulegen und daher vorerst auf eine Empfehlung und eine weitere Befassung der DFL-Mitgliederversammlung mit dieser Angelegenheit zu verzichten“.

Thema bereits länger strittig

Bereits bei der Mitgliederversammlung vor 14 Tagen war das strittige Thema vertagt worden. Damals hieß es, dass „innerhalb der nächsten beiden Wochen eine Regelung hinsichtlich der sportlichen Wertung entwickelt werden“ solle.

Klar ist jetzt zumindest, was nicht passieren soll. Das DFL-Präsidium schließt aus, „die Hinrunden-Tabelle für die Abschlusswertung zugrundezulegen oder eine Annullierung der kompletten Saison vorzunehmen“. Weiter hieß es in der Mitteilung: „Sollten nicht alle Clubs einer Liga bei einem vorzeitigen Saisonende gleich viele Spiele absolviert haben, wäre ein Ausgleichsmechanismus – zum Beispiel eine Quotienten-Regelung – zur Wertung der Tabelle erforderlich.“