Ein Anrufer droht am Dienstagabend damit, dass etwas am Reutlinger Hauptbahnhof „hochgehen“ könnte. Die Polizei sperrt den Bahnhof, sucht das Gelände ab – und findet nichts.

Digital Desk: Sascha Maier (sma)

Aufgrund einer Bombendrohung ist der Reutlinger Hauptbahnhof am Dienstagabend für etwa eine Stunde gesperrt gewesen. Dies teilte ein Sprecher der Bundespolizei auf Nachfrage unserer Zeitung mit.

 

Nachdem das Polizeipräsidium Reutlingen ein Anruf erreicht habe, in dem gedroht wurde, dass etwas am Bahnhof „hochgehen“ könnte, waren die Einsatzkräfte um 18.45 Uhr vor Ort, konnten aber keine Gegenstände finden, von denen Gefahr ausging.

Diensthunde suchten das Gelände ab

„Es war auch die Landespolizei vor Ort, Diensthunde haben das Gelände abgesucht“, so der Sprecher. Zuvor sei der Bahnhof komplett für den Zugverkehr gesperrt worden. Reisende wurden aus dem Bahnhof herausbegleitet. Nachdem nichts gefunden wurde, habe die Polizei den Bahnhof etwa um 19.40 Uhr wieder freigegeben.

Die Ermittlungen dauern laut dem Sprecher an. Die Bundespolizei sei dabei federführend. Der Anrufer, der den Großeinsatz verursacht hat, konnte bislang nicht identifiziert werden.