Bundesstraße in Rechberghausen Rat will Tempo 30 auf Probe

Durch Rechberghausen geht es bald nur noch mit Tempo 30. Allerdings ist schon jetzt meist schnelleres Fahren kaum möglich. Foto: Pascal Thiel
Durch Rechberghausen geht es bald nur noch mit Tempo 30. Allerdings ist schon jetzt meist schnelleres Fahren kaum möglich. Foto: Pascal Thiel

Entlang der Bundesstraße in Rechberghausen ist es entschieden zu laut. Könnte Tempo 30 die Situation verbessern? Der Gemeinderat ist da nicht ganz so sicher wie die Gutachter.

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Rechberghausen - Auf der Bundesstraße 297 in Rechberghausen soll der Verkehr bald ganztägig nur noch mit Tempo 30 vorankommen. Der Gemeinderat hat jetzt beschlossen, eine entsprechende Geschwindigkeitsbegrenzung beim Bund als Straßenbaulastträger zu beantragen. Bislang gilt auf der Ortsdurchfahrt tagsüber Tempo 50, in den Nachtstunden darf schon jetzt nur 30 Stundenkilometer schnell gefahren werden.

Die Temporeduzierung ist Teil des Maßnahmenpakets zum Lärmaktionsplan. Allerdings stimmte der Gemeinderat dafür, Tempo 30 zunächst nur für ein Jahr auf Probe einzuführen. Es müsse geprüft werden, ob sich die Maßnahme bewähre oder ob es zu negativen Begleiterscheinungen komme, hieß es zur Begründung. Unter anderem wird befürchtet, dass der Ausweichverkehr auf der Göppinger Straße ansteigen könne. Auf ihr rollt während der gegenwärtigen Baustelle auf der Bundesstraße auch der Umleitungsverkehr.

Weitere Maßnahmen des Lärmaktionsplans sind eine nächtliche Temporeduzierung auf 30 Stundenkilometer in der Faurndauer Straße und die Prüfung von Lärmsanierungen an Häusern.




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