Die paneuropäische Partei Volt, die im Stuttgarter Gemeinderat mit zwei Personen vertreten ist und mit der SPD eine Fraktionsgemeinschaft bildet, hat ihre Direktkandidaten für die Bundestagswahl am 23. Februar gewählt. Für den Wahlkreis Stuttgart I wird die 34-jährige Rechtsanwältin Juliane Unbereit antreten. Die Stuttgarterin engagiert sich für Klimagerechtigkeit, soziale Teilhabe und die
Digitalisierung von Behörden. Zentraler Antrieb für Unbereits Kandidatur ist ihre Besorgnis über den zunehmenden Populismus: „Es dürfen nicht nur die Gehör finden, die am lautesten brüllen. Wir müssen konstruktive Vorschläge in den Mittelpunkt rücken und den Austausch suchen, um gemeinsame fundierte Lösungen zu finden“, sagte Unbereit in ihrer Rede bei der Aufstellungsversammlung.
Für soziale Gerechtigkeit
Im Wahlkreis Stuttgart II kandidiert der 53-jährige Bauingenieur Markus
Abele-Reichle, der zugleich einer der beiden City-Leads in Stuttgart ist. Er plädiert für soziale Gerechtigkeit, nachhaltige Innovationen und mehr Pragmatismus in der Politik. „Volt ist eine Partei, die nicht nur über Probleme redet, sondern Lösungen sucht“, betonte der Kandidat. Die Wahlen von Juliane Unbereit und Markus Abele-Reichle markieren aus Sicht der Partei einen weiteren Schritt, europäische Perspektiven und die Vision eines vereinten Europas in die Bundespolitik zu tragen. Volt will an die letzten Erfolge der Partei bei der Gemeinderats- und Europawahl in Stuttgart anknüpfen.