Aktuell werden gefälschte E-Mails im Namen des Bundeszentralamts für Steuern verschickt. Daran erkennen Sie den Betrugsversuch.
Derzeit kursieren gefälschte E-Mails im Namen des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt). Daten aus Google Trends zeigen, dass solche Betrugsversuche wieder zunehmen. Die Mails wirken teilweise täuschend echt. Entsprechend hoch ist das Risiko, hereinzufallen. Das BZSt informiert über aktuelle Maschen und gibt Hinweise, wie sie zu erkennen sind.
So erkennt man den Betrug
Auf der Webseite des BZSt sind die neuesten Betrugsvarianten aufgelistet. Häufig geht es dabei um angebliche IBAN-Aktualisierungen, Ordnungsgeldverfahren, neue „wichtige Mitteilungen“ oder vermeintliche Rück- und Steuererstattungen. Das Ziel der Betrüger ist es meist, die Empfänger auf gefälschte Seiten zu locken und dort persönliche Daten abzugreifen.
Das BZSt betont, dass das Amt in der Regel per Post kommuniziert und E-Mails deshalb mit besonderer Vorsicht zu behandeln sind. Typische Warnsignale seien:
- Aufforderung, einen Link zu öffnen – etwa zur Zahlung oder zum Ausfüllen von Formularen.
- Bitte um Überweisung auf ausländische Konten. Zahlungen an das BZSt erfolgen ausschließlich auf ein inländisches Konto der Bundeskasse.
- Sprachliche Fehler oder falsch verwendete Fachbegriffe.
- Fehlende Kontaktdaten. Echte Schreiben enthalten in der Regel den Namen der zuständigen Person sowie Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
Weitere Hinweise zu gefälschten Mails finden sich auf der Webseite des BZSt. Dort können Betrugsversuche auch gemeldet werden. Zusätzlich gibt es Informationen zu aktuellen Maschen und dazu, wie man sie zuverlässig erkennt. Im Zweifel können Privatpersonen das Amt auch unter den hier genannten Kontaktwegen erreichen.