Burger Brothers im früheren Yafa Noch eine Burgerkette will Stuttgart erobern

So sieht bei Burger Brothers aus, was auf den Tisch kommt. Foto: /Burger-Brothrs

Ende Februar eröffnet der Franchisenehmer Agit Gündüz in Stuttgart im früheren Yafa die 17. Filiale der Bochumer Kette Burger Brothers. Mit Fast Food habe das Konzept nichts zu tun: „Wir bereiten alles frisch zu – das dauert etwas.“

Stadtleben/Stadtkultur: Uwe Bogen (ubo)

Gerade ist das einstige Restaurant Yafa an der Hauptstätter Straße, in dem der frühere Stuttgarter Ballettstar Marijn Rademaker bis zur Schließung im vergangenen Dezember orientalisch-israelische Speisen serviert hat, eine Baustelle. Der Gastronom Agit Gündüz lässt im Auftrag von Burger Brothers die alte Küche komplett entfernen und mit Geräten der Kette neu einrichten. Auch die Gasträume werden umgebaut. Denn die Einrichtung wird so sein wie in allen anderen Filialen. „Man sitzt bei uns gemütlich auf umgebauten Europaletten“, sagt der Gastronom. Im Sommer geht’s nach draußen auf den Vorplatz.

 

Ende Februar, so lautet sein Ziel, will er Eröffnung am Rande der Altstadt feiern – es wird das erste Standbein von Burger Brothers in Stuttgart sein. In Böblingen betreibt Gündüz bereits eine Filiale jener Gastrokette, die sich auf Expansionskurs befindet. Weil es dort seit zwei Jahren so gut läuft, sagt er, wolle er unbedingt auch in die Landeshauptstadt – doch es habe gedauert, bis er geeignete Räume gefunden habe.

Wie viele Burger-Läden verträgt eine Stadt? Etwa 60 sollen es in Stuttgart sein. In den vergangenen Jahren sind immer mehr Lokale hinzugekommen, die sich auf Pattys spezialisieren, ob mit Fleisch oder vegan. „Konkurrenz belebt das Geschäft“, sagt Gündüz. Seine Trümpfe seien die Frische und die hohe Qualität. Hausgemachte Soßen wie Knoblauch-Dijon-Senf, Avocado-Creme und Chipotle-Mayo kämen bei den Gästen gut an. Auch die Auswahl an fleischlosen Burgern sei groß. Zuletzt hat die Kette eine Filiale in Berlin eröffnet.

„Weniger Kalorien, weniger Fett“

Der Werbeslogan lautet: „Nett hier, aber waren Sie schon mal bei Burger Brothers?“ Typisch für die Filialen ist der Spieß in der Mitte, der die Burger stabilisieren soll. Außerdem komme man hier mit weit weniger Kalorien aus als in anderen Burger-Läden. Die speziellen Zubereitungstechniken sorgten dafür, „dass unsere Burger geschmacksintensiv und saftig sind, ohne dabei zu viel ungesundes Fett zu enthalten“, heißt es auf der Homepage der Kette.

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