Diagnose Burnout: Nachdem die heute 28-Jährige Lesly Cathomas im Februar 2019 nach einer Panikattacke zusammengekauert auf dem Badezimmerboden lag, war ihr klar: „So kann das nicht weitergehen!“ Ihr Körper signalisierte ihr, dass die Belastungen der letzten Monate einfach zu viel waren. Damals arbeitete sie in einem Bekleidungsunternehmen, hatte viel Stress. Zusätzlich holte sie ihre Posttraumatische Belastungsstörung wieder ein. Was also tun?
Cathomas suchte sich Hilfe. Zum Glück. Ohne die, hätte sie sich vielleicht etwas angetan, erzählt sie. Nach diesem „Supergau“, wie sie selbst sagt, ging es langsam wieder Berg auf – auch, weil sie einen Weg fand, sich selbst zu helfen. Wie? Darüber spricht sie mit uns im Videointerview.
Wie äußert sich ein Burnout? Die Symptome sind vielseitig und reichen von Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Antriebslosigkeit bis hin zu psychosomatische Beschwerden wie etwa Kopfschmerzen. Aber auch Panikattacken, Depressionen oder ein kompletter körperlicher oder geistiger Zusammenbruch können die Folge sein.
Wir haben die analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Dorothea Wagner zum Thema Burnout befragt. Das Interview finden Sie hier: Burnout – „Ich kann nicht mehr, nichts macht mehr Spaß“
In unserer „Mental Health“ Serie wollen wir mehr Bewusstsein für das Thema mentale Gesundheit schaffen. Viele Betroffene, sei es von Borderline, Burnout oder Depressionen, sind etwa noch immer Vorurteilen ausgesetzt. Welche das sind und wie man mit dem Thema besser umgeht, lesen Sie in diesem Artikel: Dinge, die man mit einer psychischen Erkrankung nicht hören will

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Anmerkung der Redaktion
Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Suizidgedanken leiden oder jemanden kennen, der daran leidet, können Sie sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie erreichen diese telefonisch unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.
Informationen und Hilfe bei Depressionen: https://www.deutsche-depressionshilfe.de
Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche: 0800/116 111 (Mo. bis Sa. 14-20 Uhr, anonym & kostenlos!)
In Stuttgart bietet der Arbeitskreis Leben suizidgefährdeten Menschen, Menschen in Lebenskrisen, Angehörigen, sowie Hinterbliebenen nach dem Suizid eines nahe stehenden Menschen Unterstützung an. Telefon 0711/600 620, hier geht es zur Internetseite: https://www.ak-leben.de/beratungsstellen/akl-stuttgart.html
Kassenärztliche Therapeuten in Deutschland: http://www.kbv.de/html/arztsuche.php